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Formel 1 2014

— 07.11.2014

Ferrari löst Problem: Dann klappt's auch mit dem "Iceman"

Akribisches Arbeiten an Räikkönens Schwierigkeiten mit der Vorderachse haben prompt zu einem Galauftritt geführt - Alonso wegen Motorschaden unbesorgt



Überraschung bei Ferrari: Nicht wie gewohnt Fernando Alonso, sondern der von Dauerproblemen mit dem F14 T geplagte Kimi Räikkönen hatte im Freien Training von Sao Paulo am Freitag teamintern die Nase vorne. Der Finne war im Gesamtergebnis der beiden Sessions dank einer persönlichen Bestzeit in 1:12.696 Minuten (+0,573 Sekunden) Dritter. Der Spanier (1:13.122 Minuten; +0,999 Sekunden) kam über den sechsten Rang nicht hinaus, hatte aber auch technische Schwierigkeiten.

Räikkönen würdigt den Aufwärtstrend: "Ein besserer Freitag als in der jüngeren Vergangenheit", bilanziert der Ex-Champion. "Dank der Arbeit, die wir in das Auto investiert haben, wirkten sich die Veränderungen während der beiden Sessions positiv aus. Erst haben wir uns auf die Abstimmung und aerodynamische Messungen konzentriert. Wegen meiner gewohnten Probleme mit der Vorderachse haben wir versucht, alle möglichen Gründe dafür aus dem Weg zu räumen." Offenbar mit Erfolg.

Am Nachmittag seien die Rundenzeiten auf der weichen Mischung ebenfalls gut gewesen. "Und ohne Verkehr wäre es mit Sicherheit noch besser gelaufen", ergänzt Räikkönen, der sein Programm nicht komplett abspulen konnte: "Wegen der roten Flagge konnten wir keine Rennsimulation durchziehen, aber in den kommenden Tagen kann sich sowieso alles ändern." Es ist eine Anspielung auf den erwarteten Regen in Qualifying und Rennen, der in Brasilien alles auf den Kopf stellen könnte.

Körnende Reifen nur am Vormittag

Alonso zeigt sich wegen des Antriebsschadens 25 Minuten vor dem Ende des zweiten Durchgangs wenig überrascht: "Wir wussten, dass der Motor am Ende seiner Lebensdauer ist. Das Risiko, die zweite Session nicht zu beenden, war gegeben, aber das war Teil eines Plans, der schon seit einigen Rennen bestand." Der Asturier ist unbekümmert: "Es ist immer schade, nicht alle zur Verfügung stehende Zeit zu nutzen, auch wenn ich nicht glaube, dass es sich zu stark auf unsere Arbeit ausgewirkt hat."

Auch aus technischer Sicht ist man bei Ferrari zufrieden: "Am Vormittag hatten wir ein paar Probleme mit dem Körnen der Reifen, besonders vorne rechts, und es hat eine Weile gebraucht, bis wir das in den Griff bekommen haben", weiß Pat Fry. Der Technikdirektor weiter: "Als die Strecke besser wurde, hat sich auch das Graining deutlich reduziert. Mit Kimi haben wir diverse Setup-Optionen probiert und er schien glücklich zu sein. Wir arbeiten daran, ihm die Vorderachse zu geben, die er im Auto haben möchte."

Fry erkennt, dass sich das Teamduell ausgleicht: "Er ist in Sachen Tempo dran, von dieser Warte auslief es ziemlich gut. Bei den Longruns ist es schwierig zu sagen, weil sie von allen zunächst durch die von uns ausgelöste rote Flagge und auch durch die folgende behindert wurden." Bei Temperaturen jenseits der 20-Grad-Celsius-Marke hätte Ferrari ein klares Bild davon erhalten, wo die Rot im Vergleich mit der Konkurrenz steht.

Fotoquelle: xpbimages.com

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