Großer Preis von Brasilien: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 08.11.2014

McLaren gewinnt an Performance: Ferrari unter Druck setzen

Jenson Button auf Startplatz fünf, Kevin Magnussen auf Rang sieben: McLaren will aus einer soliden Ausgangsposition im Grand Prix von Brasilien punkten



McLaren hat über Nacht die wichtige Trendwende herbeiführen können. Das britische Traditionsteam, das am Freitag in Sao Paulo noch erhebliche Schwierigkeiten mit dem MP4-29 hatte, zeigte sich am Samstag in der Qualifikation zum Grand Prix von Brasilien erheblich gestärkt. Jenson Button holte als bester Verfolger der schnellen Mercedes und Williams Startplatz fünf, Teamkollege Kevin Magnussen war als Siebter nur eine Nuance (0,039 Sekunden) langsamer.

"Qualifyings in Interlagos waren traditionell immer schon schwierig für mich, daher bin ich sehr froh, dass ich von Rang fünf starten darf. Nach dem gestrigen Tag war das nicht zu erwarten, kaum denkbar eigentlich", freut sich Button nach einem erfolgreichen Samstag in Interlagos. "Heute habe ich die Fahrt in meinem Auto wieder genossen. Wir haben über Nacht wichtige Anpassungen vorgenommen, die sich sehr positiv auf die Balance ausgewirkt haben."

"Wenn ich im Rennen auf Platz fünf und relativ nahe an den Autos vor uns bleiben könnte, wäre das völlig in Ordnung. Hoffentlich gibt es im Rennen Mischverhältnisse. Das ist die einzige Chance, wenn wir die vier Autos vor uns irgendwie in Bedrängnis bringen wollen", sagt Button. Auch Magnussen hofft auf Regen. "Dieses Wochenende ist knifflig", so der Däne. "Es war schwierig, den weichen Reifen über eine Runde zum Arbeiten zu bekommen. Ich konnte daher meine Zeit im letzten Versuch leider nicht mehr verbessern. Es fühlte sich so an, als wären die Reifen gar nicht richtig warm. Schade, denn es war richtig eng."

"Wenn es morgen trocken bleibt, dann werden wir reichlich Boxenstopps erleben. Das könnte natürlich auch Chancen bieten. Wenn es regnet, dann kann man es gar nicht vorhersagen. Wir müssen es einfach abwarten. Sicher ist, dass wir im Rennen bestimmt ein starkes Auto haben werden", ist sich der Youngster sicher. "Der vorhergesagte Regen ist heute ausgeblieben, es ging extrem eng zu. Der Abstand zwischen Platz fünf und Rang zehn lag nur bei 0,169 Sekunden. Jenson und Kevin liegen im vorderen Bereich dieses Paketes. Beide haben einen guten Job gemacht", lobt Rennleiter Eric Boullier.

"Unsere Ingenieure haben tolle Arbeit geleistet, die Autos für das Qualifying optimiert - vor allem im Bereich Topspeed, der gestern dermaßen enttäuschend war", so der Franzose. "Für das morgige Rennen ist nicht unbedingt Regen in Sicht, aber im Mikroklima von Interlagos muss man auf alles gefasst sein. Es kann also alles passieren. Egal, wie es auch immer sein wird: Jenson und Kevin haben von ihren Startpositionen beste Aussichten auf gute Punkte. Damit sollten wir Rang fünf in der Meisterschaft absichern und den Rückstand auf Ferrari vielleicht verringern können - und somit in Schlagdistanz zu Ferrari bleiben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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