Nicht nur Ferrari und Red Bull: Fernando Alonso hat ein Herz für die kleinen Teams

Formel 1 2014

— 14.11.2014

Kleine Teams sind wichtig: Alonso trauert um Hinterbänkler

Fernando Alonso findet es schade, dass die Formel 1 womöglich Teams verlieren könnte, denn auch er verdankt seinen Einstieg einem Hinterbänkler



Auch wenn sich Fernando Alonso mit seiner Reputation und in seinem Auto weniger mit den Hinterbänklern der Formel 1 beschäftigen muss, so findet er, dass der Sport auch die kleinen Teams unbedingt braucht. Der Spanier findet es schade, dass Caterham und Marussia zuletzt in Austin und Sao Paulo gefehlt haben und dass beinahe in jeder Saison ein Team ums finanzielle Überleben kämpft.

"Wir brauchen jeden in diesem Sport", erklärt er zum Teamsterben. Denn Alonso hat nicht vergessen, wo er herkommt: Auch der Doppelweltmeister startete 2001 bei einem absoluten Hinterbänklerteam seine Formel-1-Karriere und konnte dort auf sich aufmerksam machen: "Ich habe ebenfalls mit einem kleinen Team angefangen, bei Minardi", erinnert er sich. "Und alle Fahrer sollten die gleiche Möglichkeit bekommen, mit kleinen Teams zu starten."

Auch Mark Webber oder Giancarlo Fisichella begannen einst ihre Karriere bei dem kleinen Privatteam aus Faenza, das mittlerweile als Toro Rosso firmiert und Red-Bull-Junioren den Einstieg in die Königsklasse ermöglicht. In den vergangenen Saisons haben Caterham, Marussia und HRT diese Rolle im Hinterfeld eingenommen. So wurde beispielsweise Daniel Ricciardo ein halbes Jahr bei HRT geparkt, um sich auf die Formel 1 einzustimmen, und Ferrari setzte Jules Bianchi zu Marussia, wo er sich für einen Aufstieg empfehlen konnte, den es aber aufgrund der bekannten Umstände nun nicht geben wird.

Doch ohne die beiden Teams würde eine wichtige Einstiegshilfe für junge Piloten wegfallen. Aktuell gibt es die Möglichkeit, dass Ferrari und Red Bull im kommenden Jahr ein drittes Auto einsetzen, sollten die Hinterbänkler endgültig ausscheiden. Dieses würde möglicherweise mit jungen Nachwuchspiloten besetzt, doch Alonso ist noch skeptisch über die Idee. "Ich weiß nicht, so was gab es ja noch nie", sagt er auf seine Meinung angesprochen.

"Wenn es passiert, dann weil sie denken, dass es die beste Lösung ist. Aber ich habe keine wirkliche Meinung dazu, weil es ziemlich neu sein wird und ich nicht weiß, ob es die beste Lösung ist - oder nicht." Doch der Spanier hofft, dass für das Problem eine Lösung gefunden werden kann. "Ich weiß, dass man danach sucht, und ich bin sicher, dass sie das Beste für den Sport machen werden. Wir werden sie dabei unterstützen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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