Die Formel 1 will in China einfach nicht so recht in Gang kommen

Formel 1 2014

— 15.11.2014

Ecclestone: Das Problem in China ist das Fernsehen

Bernie Ecclestone erklärt, warum die Formel 1 ich China noch immer nicht richtig angekommen ist - Der Hauptschuldige sei TV-Sender CCTV



Seit zehn Jahren gastiert die Formel 1 mittlerweile in China, und doch konnte sich das bevölkerungsreichste Land der Erde noch nicht so recht für die Königsklasse begeistern. Sicherlich spielt dabei eine Rolle, dass es weder auf Fahrer- noch auf Teamseite chinesische Ambitionen gibt. Den Hauptgrund für das lahmende Interesse sieht Formel-1-Boss Bernie Ecclestone jedoch in der unbefriedigenden TV-Situation.

"Es hängt von der Fernsehübertragung ab. Wenn keine Sendezeiten gewährleistet werden, ist das ein Problem", hadert der 84-Jährige gegenüber 'campaign' mit China. "Die Chinesen schauen die Formel 1 nicht, weil ihnen keine Sicht darauf gewährt wird. Wir haben ein Rennen in Schanghai, und das muss ins Fernsehen, um die Leute dafür zu gewinnen. China ist seltsam, es ist das einzige Land, in dem wir Schwierigkeiten haben."

Die Formel 1 brauche eben auch Sender, die sich der Sache annehmen: "Wir bieten das Signal an und sind für alles offen, und es gibt Leute, die die Rechte haben, überall auszustrahlen." Als Problemfall sieht Ecclestone den chinesischen Sender CCTV: "Die sind in der luxuriösen Position zu tun, was sie wollen. Wenn so etwas passiert, hast du ein Problem."

Im Normalfall schließe der Zampano bevorzugt Fünfjahresverträge mit den TV-Sendern ab. "Es kommt auf den Sender und die Summe an, die er in fünf Jahren erzeugen kann. Ich versuche immer, lange Verträge zu machen und warte dann ab." Dass die Fernsehzuschauer weltweit immer weniger werden, und die Nachfrage nach Online-Streams zunimmt, blendet Ecclestone einmal mehr aus.

Fotoquelle: xpbimages.com

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