Beide Ferrari-Piloten haben ihr Motoren-Kontingent voll ausgeschöpft

Formel 1 2014

— 16.11.2014

Alonso kratzt am Motoren-Limit

Fernando Alonso wird in Abu Dhabi voraussichtlich ohne sechste Antriebseinheit und der damit verbundenen Strafe über die Runden kommen - trotz Schaden in Brasilien



In den vergangenen Rennen hagelte es bereits Strafen über Strafen. Diverse Fahrer wurden im Qualifying rückversetzt, weil sie mehr Verschleißteile benutzt hatten als erlaubt. Das Reglement sieht in diesem Jahr vor, dass maximal fünf verschiedene Antriebseinheiten über den gesamten Saisonverlauf hinweg eingesetzt werden dürfen. Die meisten Piloten haben ihr Kontingent vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi voll ausgeschöpft, sollten aber straffrei über die Runden kommen.

So verhält es sich auch bei Ferrari-Pilot Fernando Alonso. Und das, obwohl der Spanier bereits vor seinem Motorschaden im Freien Training zum Großen Preis von Brasilien (Alonso löschte seinen in Flammen stehenden Ferrari selbst) bei fünf Antriebssträngen gestanden hatte. Warum bekommt er also keine Strafe? Ferrari hatte am Freitag - wie auch die anderen Teams - eine ältere Antriebseinheit eingesetzt, die bereits am Ende ihrer Laufleistung angekommen war.

Der Motorschaden von Interlagos kam somit nicht allzu überraschend für die Scuderia. Jedenfalls sparte man sich wichtige Kilometer auf der Strecke. In Abu Dhabi verfolgt man nun den gleichen Plan: Im Freien Training werden die weitestgehend ausgedienten Aggregate geopfert, damit man in den wichtigen Sessions auf den jüngsten Antriebsstrang zurückgreifen kann: "Wenn wir am Freitag in Abu Dhabi wieder ein bisschen Laufleistung sparen, sollten wir auch dort gut durch Qualifying und Rennen kommen", zeigt sich auch Alonso selbst zuversichtlich.

So sah es vor dem Grand Prix von Brasilien aus.

Fotoquelle: xpbimages.com

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