Kimi Räikkönen wird in China immer freundlich empfangen

Formel 1 2014

— 16.11.2014

Physio: In China drehen sie wegen Räikkönen durch

Kimi Räikkönen erfreut sich im fernen Osten großer Beliebtheit - Das liegt allerdings nicht nur an seinem skandinavischen Aussehen, glaubt sein Physio-Therapeut



Jedes Jahr aufs Neue reist die Formel 1 nach Fernost und wird mit jeder Menge Begeisterung willkommen geheißen. Fankultur, Enthusiasmus und nicht zuletzt aufwändige Kostüme - dafür stehen Rennen wie etwa der Große Preis von Japan in Suzuka. Gerade die nordeuropäischen Fahrer scheinen in Asien besonders beliebt zu sein, erinnert man sich allein an die zahlreichen Vettel-Fans in den vergangenen Jahren. Doch auch Kimi Räikkönen erfreut sich großer Beliebtheit in Fernost.

Das kann auch sein Fitnesstrainer Mark Arnall bestätigen: "Ja, er ist schon sehr beliebt - wie es Mika (Häkkinen, ehemaliger Schützling Arnalls; Anm. d. Red.) damals in Japan und China auch war. Die drehen völlig durch. Ich weiß nicht, ob es vielleicht an den blonden Haaren und dem skandinavischen Look liegt. Wenn man die Fans in Japan und China nur beobachtet - davon sollte ich mal ein Handy-Video machen. Es ist unglaublich, wie viele Leute mit finnischen Flaggen durch die Straße ziehen."

Nur am äußeren Erscheinungsbild des "Iceman" lässt sich seine Popularität wahrscheinlich aber auch nicht festmachen, räumt Arnall ein: "Ich denke, die Leute respektieren Talent. Und natürlich hat er die Weltmeisterschaft (2007; Anm. d. Red.) gewonnen. Er ist ein sehr schneller Fahrer, das spielt da sicherlich mit rein."

"Zudem finden ihn viele Leute einfach ein bisschen mysteriös, glaube ich. Die bekommen sein wahres Gesicht ja nicht zu sehen." Kaum ein anderer Fahrer polarisiert ähnlich stark wie Räikkönen, weil sich der 35-Jährige sich nach außen zumeist lustlos und genervt gibt, aber zumindest bis zu diesem Jahr stets mit Leistung überzeugen konnte.

Fotoquelle: xpbimages.com

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