Bernd Mayländer wird seinen Dienstwagen so schnell nicht abgeben müssen

Formel 1 2014

— 17.11.2014

Virtuelles Safety-Car vor ungeklärter Zukunft

Was mit der Novelle in den kommenden Monaten geschieht, ist trotz zumindest technisch einwandfreier Tests offen - Kein Ersatz für "echtes" Führungsfahrzeug



In Sao Paulo und in Austin testete die Rennleitung mit "virtuellen Safety-Car" eine der wichtigsten Veränderungen, die als Reaktion auf den Unfall Jules Bianchis mehr Sicherheit in die Formel 1 bringen sollen. Zwar äußerten sich viele Piloten positiv, jedoch steht es noch in den Sternen, ob die Idee eines Tages tatsächlich Realität wird. Von der FIA heißt es gegenüber 'Autosport', dass man sich "nicht sicher" sei, ob das System bereits Anfang 2015 seinen regulären Betrieb aufnehmen könne.

Grund für die Zurückhaltung sind offenbar einige Baustellen, darunter der Spagat für die Fahrer, gleichzeitig das Geschehen auf der Strecke und ihren Status beim Einhalten der vorgegebenen Referenzrunde auf dem Display zu beobachten - dabei lief technisch sowohl in Brasilien als auch in den USA alles glatt. Als Ersatz für das echte Safety-Car ist sein virtueller Bruder nicht geplant. "Wir bezweifeln sehr stark, dass es jemals seinen Platz einnehmen wird", erklärt ein Sprecher des Automobil-Weltverbandes.

Schließlich ist es teilweise nötig, dass Tempo des Feldes stärker zu drosseln als auf die 35 Prozent langsamere Vergleichsrunde. Hinzu kommt, dass das physische Führungsfahrzeug die Autos im Falle einer nur schwierig zu passierenden Unfallstelle auch durch die Boxengasse oder über eine alternative Streckenanbindung führen kann.

Fotoquelle: Daimler

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