Großer Preis von Abu Dhabi: Pre-Events

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Formel 1 2014

— 22.11.2014

Offiziell: Ricciardo und Vettel nach Qualifying disqualifiziert

Illegaler Frontflügel bei Ricciardo und Vettel: Streichung der Qualifying-Zeiten und Start aus der letzten Reihe - Horner: "Vielleicht sehen wir weitere Strafen"



Nichts ist es für Red Bull mit der Rolle des zweiten Mercedes-Verfolgers beim Start zum Grand Prix von Abu Dhabi am Sonntag.

Im Qualifying hatten sich Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel die Startplätze fünf und sechs hinter Nico Rosberg und Lewis Hamilton sowie den beiden Williams-Piloten Valtteri Bottas und Felipe Massa gesichert.

Inzwischen steht fest: Aus der dritten Startreihe werden die beiden Red-Bull-Piloten nicht losfahren. Die im Raum gestandene Strafe ist nun offiziell bestätigt. Sowohl Ricciardo als auch Vettel wurden die Qualifying-Zeiten gestrichen. Grund ist ein zu starkes Verbiegen der Flaps am Frontflügel der beiden Red Bull RB10.

FIA-Rennleiter Jo Bauer hegte bei der technischen Untersuchung der beiden Red-Bull-Boliden im Anschluss an das Qualifying den Verdacht auf Verstoß gegen Artikel 3.15 des Technischen Reglements.

Die Rennkommissare haben sich mit dem Fall befasst und den Verdacht nun bestätigt. Somit müssen Ricciardo und Vettel die 55 Runden am Sonntag aus der letzten Startreihe in Angriff nehmen. Nach Informationen von 'auto motor und sport' wurden bei den Teams Williams und Force India derartige Untersuchungen des Frontflügels bereits am Freitag durchgeführt. In diesen beiden Fällen wurde seitens der Kommissare kein Verstoß gegen das Reglement festgestellt.

Bei Red Bull akzeptiert man die Entscheidung, zeigt sich aber gleichzeitig verwundert: "Wir sind enttäuscht, dass wir von den Kommissaren aufgrund eines Biegungstests am Frontflügel herausgepickt worden, wenngleich es auf der Hand liegt, dass andere Teams die Regeln auf vergleichbare Weise interpretieren. Das Team akzeptiert die Entscheidung der Kommissare und wird das Rennen vom Ende der Startaufstellung in Angriff nehmen", heißt es von Seiten des entthronten Weltmeistersteams.

"Es ist schon ein bisschen heftig, dass wir die Einzigen sind, die es erwischt hat", verleiht Red-Bull-Teamchef Christian Horner im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' seiner Verwunderung Nachdruck und schiebt hinterher: "Es gibt im Feld mehrere Autos, an denen sich die Frontflügel verbiegen. Vielleicht sehen wir morgen weitere Strafen." Auf welche Teams Horner anspielt, lässt er offen. McLaren fährt an diesem Wochenende erstmals mit einem Frontflügel, der jenem von Red Bull verdächtig ähnlich sieht.

Ist Red Bull einen Schritt zu weit gegangen und hat das Verbiegen der Flaps über einen Mechanismus selbst herbeigeführt?

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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