Kimi Räikkönen freut sich auf seinen neuen Teamkollegen Sebastian Vettel

Formel 1 2014

— 24.11.2014

Räikkönen: Ein Neustart kommt gerade recht

Ab 2015 weht bei der Scuderia Ferrari ein frischer Wind - Kimi Räikkönen freut sich auf einen Neuanfang, der ihn wieder nach vorn bringen könnte



Für Kimi Räikkönen war die Saison 2014 ein echtes Seuchenjahr. Ein einziges Mal schaffte es der Weltmeister von 2007 auf Platz vier - und das in einem Ferrari. Immer wieder klagte er über das Fahrverhalten seines Autos, mit dem Fernando Alonso deutlich besser klarkam. 2015 soll deshalb ein Neustart her. Durch seinen neuen Teamkollegen Sebastian Vettel weht bald frischer Wind durch Maranello, was sich womöglich auch auf das Auto auswirken könnte.

Räikkönen freut sich bereits auf den Neuanfang: "Es wird im nächsten Jahr interessant sein, wieder ganz von vorn zu beginnen. Wir wissen, dass wir Fehler gemacht haben. Daraus haben wir eine Menge gelernt. Es wird das zweite Jahr mit dem Team und den Leuten sein, also wird es viel einfacher werden. Wenn man ein schwieriges Jahr mit all den neuen Leuten und dem Team hat, dann ist es ganz besonders schwer, Fehler zu beheben."

Wie Räikkönen hat auch sein neuer Teamkollege Vettel Schwierigkeiten mit den 2014er-Autos, beide klagen über ähnliche Defizite. Kommt dem "Iceman" der neue Garagennachbar also entgegen? "Ich denke nicht, dass das die Probleme lösen wird", meint Räikkönen. "Jeder hat eine leicht andere Herangehensweise an solche Sachen, und du kannst immer schauen, was der andere macht. Manchmal ist es näher an dem, was du machst. Das kann dir helfen. Aber es sind keine kleinen Sachen, die wir verbessern müssen."

"Offensichtlich fehlt uns Leistung und Abtrieb", packt der Finne das Problem bei der Wurzel: "Wenn das neue Auto diese beiden Sachen bekommt, dann werden wir schnell sein. In Brasilien hatten wir eine gute Balance am Auto, aber wir waren einfach zu langsam. Dort war mehr Grip auf der Strecke, was einige Probleme behebt, aber das Einfachste wäre es, Abtrieb für das Auto zu finden. Dann wären plötzlich die meisten Schwierigkeiten weg. Ich denke nicht, dass die Pace des Autos schlecht ist. Auf manchen Strecken, wo es mehr Grip gibt, funktioniert es etwas besser."

Fotoquelle: xpbimages.com

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