Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo ist einer der Aufsteiger der Saison 2014

Formel 1 2014

— 30.11.2014

Ricciardo hat seine Chance bei Red Bull genutzt

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo hat sich 2014 als Spitzenfahrer etabliert - Mit drei Siegen und fünf weiteren Podestplätzen konnte er es sich nicht besser erträumen



Daniel Ricciardo hat seine Chance genutzt und sich in diesem Jahr im Spitzenfeld der Formel 1 etabliert. Der Australier wird seit einigen Jahren von Red Bull unterstützt. 2011 durfte er in der zweiten Saisonhälfte für HRT Erfahrungen in der Königsklasse sammeln. 2012 und 2013 ging Ricciardo für das Nachwuchsteam Toro Rosso an den Start und überzeugte die Verantwortlichen. Als sein Landsmann Mark Webber seinen Rücktritt aus der Formel 1 verkündete, wurde Ricciardo der Nachfolger.

Als Teamkollege des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel sah es auf dem Papier nicht einfach aus, doch Ricciardo hatte den Deutschen im Griff. Im Qualifying setzte sich der Australier 11:7 durch. Mit Siegen in Kanada, Ungarn und Belgien war er auch der einzige Fahrer, der die Mercedes-Erfolge durchbrechen konnte. Dazu kamen Podestplätze bei fünf weiteren Rennen. Auch in Melbourne kletterte Ricciardo auf das Podium und ließ sich von seinen Fans feiern.

Allerdings wurde er wegen Unstimmigkeiten beim Benzinverbrauch anschließend disqualifiziert. Mit 238 WM-Punkten wurde Ricciardo souverän WM-Dritter. Der 25-Jährige sammelte trotz der Disqualifikation in Australien um 71 Punkte mehr als Vettel. "Es war so, wie ich es mir erhofft hatte. Vor dem Saisonstart wusste ich, dass es meine größte Chance ist, es auf das Podium zu schaffen und mich im Spitzenfeld zu etablieren", sagt Ricciardo bei 'Sky Sports F1'. "Wenn ich auf die Rennen zurückblicke, dann hätte ich nichts anders gemacht."

"Der Start in Melbourne und dann die drei Siege waren unglaublich." Gegen Mercedes hatte Red Bull in diesem Jahr keine Chance, aber Ricciardo brachte sich mehrmals in die richtige Position, um von Schwierigkeiten der Silberpfeile zu profitieren. "Wir wussten, wie stark Mercedes ist. Wir wollten dranbleiben und wenn sie Probleme haben, wollten wir der nächste sein und daraus Kapital schlagen. In Budapest habe ich normal gewonnen. Die erste Safety-Car-Phase hat mir zwar etwas geholfen, aber von da an war es ein Rennen. Es hat Spaß gemacht, ich habe es genossen."

Da sich Vettel von Red Bull verabschiedet hat und bei Ferrari eine neue Ära einläuten will, ist Ricciardo nun der Führungsfahrer, denn Daniil Kwjat wird im nächsten Jahr erst seine zweite Saison in der Königsklasse in Angriff nehmen. In dieser Woche testete Ricciardo einen Tag lang in Abu Dhabi und saß auch schon wieder im Simulator. "Die Saison ist noch nicht ganz vorbei, denn in den nächsten Wochen habe ich noch einige Verpflichtungen. Dann geht es nach Hause ins sonnige Australien."

Fotoquelle: xpbimages.com

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