Bei Fernando Alonso lief es in der Saison 2014 nur selten wirklich rund

Formel 1 2014

— 01.12.2014

Alonsos bittere Bilanz: Saisonhighlight Führungsrunden

Der Ex-Ferrari-Star blickt auf eine Saison voller Magerkost zurück und erinnert sich nur an seinen zweiten Platz in Ungarn gerne - Scuderia erlebt historisches Tief



Wenn es um die Enttäuschten der Saison 2014 geht, führt an dem Namen Fernando Alonso kein Weg vorbei. Auch wenn sich der Spanier zuletzt bemüht zeigte, die positiven Aspekte des Jahres herauszustellen und sogar von "einem seiner stärksten" sprach, können zwei Podiumsbesuche und Platz sechs in der WM-Gesamtwertung einen zweimaligen Champion nicht zufriedenstellen. Klar, dass Alonso nicht lange darüber nachdenken muss, was der Höhepunkt jubelarmer Monate war.

Der 33-Jährige nennt das Rennen in Budapest, das er auf Rang zwei beendete: "Ungarn war das Highlight", ist sich Alonso sicher. Erst kurz vor Schluss wurde er damals von Red-Bull-Youngster Daniel Ricciardo geschnappt und hatte mit seiner starken fahrerischen Leistung zwischenzeitlich die Hoffnung genährt, dass Ferrari nach der Sommerpause zurück zu alter Stärke finden würde. "Ich habe sogar einige Runden geführt, was der beste Augenblick der Saison gewesen ist", findet Alonso.

Dennoch war seine Abschiedstour mit der Scuderia nicht mit Erfolgen übersät, wobei es seinem von unlösbaren Problemen mit der Vorderachse geplagten Stallgefährten Kimi Räikkönen meistens noch schlimmer erging: "Um das Podium zu kämpfen war für mich und das Team schwierig", bilanziert Alonso. Rang vier in der Konstrukteurs-WM bedeutete für die Roten das schlechteste Ergebnis seit 2009, noch weiter hinten fand sich die Truppe zuletzt im Jahre 1981 wieder - immerhin gelangen Gilles Villeneuve damals aber zwei Grand-Prix-Siege.

Fotoquelle: xpbimages.com

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