Rob Smedley weiß, dass die Formel 1 im Winter nicht Däumchen dreht

Formel 1 2014

— 02.12.2014

Keine Zeit zum Winterschlaf: Die Formel 1 gibt weiter Gas

Für jene Menschen, die in der Formel 1 arbeiten, gibt es das Wort Winterpause nicht: Fitness-Training, der Bau eines neuen Autos, Logistik - Irgendwas ist immer zu tun



Die Formel-1-Saison 2014 ist seit etwas mehr als einer Woche vorbei. Für die Fans hat damit die lange Zeit des Wartens begonnen, denn bis Mitte März - also fast vier Monate lang - fährt kein F1-Bolide mehr über den Bildschirm. Ganz anders sieht es bei den Teams aus. Denn auch wenn in nächster Zeit keine Rennen anstehen, gibt es jede Menge Arbeit bis zum Teststart im Februar zu erledigen. Beispielsweise muss ein neues Auto her.

Rob Smedley, Leiter Fahrzeug-Performance bei Williams, fühlt nicht zuletzt mit seinen Piloten mit: "Bei Formel-1-Fahrern ist es ein bisschen wie bei Fußballern. Die Saison ist sehr lang, die Pause dafür umso kürzer", erklärt er gegenüber 'Esquire'. "Es gibt Zeit zum Entspannen, aber ich denke, es ist wichtig, dass sie ihr Fitness-Programm beibehalten, damit sie zum Saisonstart in Form sind. Sie durchlaufen verschiedene Phasen der Vorbereitung." Hinzu kommen öffentliche Auftritte und Verpflichtungen, gibt Smedley zu bedenken: "Sie haben nicht wirklich lange frei."

Generell sei die Öffentlichkeit heutzutage relativ unbarmherzig mit der Formel 1: "Der Sport hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit entwickelt. Die Leute kennen sich immer mehr mit der Technik, aber auch in der Politik aus. Alles wird viel genauer hinterfragt." Nach außen hin scheine die Formel 1 durch Events wie das Rennen von Monte Carlo sehr glamourös. Ob dem intern auch so ist, sei mal dahingestellt, meint Smedley.

Doch nicht nur Fahrer und Ingenieure sind auch im Winter gut beschäftigt. Die Logistikabteilung bei Williams hat ebenfalls alle Hände voll zu tun, warten doch ganze 20 Grands Prix im Rennkalender 2015. "Unsere Logistiker geben jetzt Vollgas, um uns zu den Events hin- und wieder wegzubringen. Und da geht es natürlich nicht nur um die Leute, sondern auch und die Autos und die ganze Ausrüstung", gibt Smedley zu bedenken. "Du kannst innerhalb einer Woche von einer Seite der Welt zur anderen reisen - das ist eine massive logistische Herausforderung."

Fotoquelle: xpbimages.com

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