Heinz-Harald Frentzen baut ein Eigenheim und spielt ab und an "Chauffeur"

Formel 1 2014

— 09.12.2014

Frentzen auf Abwegen: Leichenwagen statt Rennauto

Der 47-Jährige unterzog sich einer Knieoperation als Spätfolge eines Formel-1-Crashs und hilft im Bestattungsunternehmen der Familie aus



Der frühere Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen geht in einer motorsportlichen Zwangspause einer ungewöhnlichen Beschäftigung nach: Der Mönchengladbacher packt als Leichenwagen-Fahrer im Bestattungsunternehmen der Familie mit an, wie er es schon vor seiner Karriere tat. "Es stimmt", bestätigt Frentzen im Gespräch mit dem Kölner 'Express'. "Ich helfe jetzt meiner Schwester Nadine-Nicole ab und zu aus." Zeit findet er, weil er an den Folgen einer Knieoperation laboriert.

Frentzen musste sich aufgrund von Spätfolgen seines Unfalls beim Kanada-Grand-Prix 1999 unter das Messer legen. Der damalige Jordan-Pilot knallte vor 15 Jahren mit hoher Geschwindigkeit seitlich in die Reifenstapel. Nach dem Eingriff ist seine Kniescheibe weiter geschwollen und schmerzempfindlich. Wieder im GT-Masters an den Start zu gehen, hat er aber ohnehin nicht fest geplant: "Ich bin ja eigentlich pensioniert und denke momentan nicht daran, 2015 zu fahren", erklärt Frentzen.

Er fügt jedoch an: "Aber man sollte ja nie nie sagen." Zuletzt war Frenzten im Sportwagen-Championat in einem Mercedes SLS AMG GT3 am Start und teste auch einen Formel-E-Boliden. Zunächst steht jedoch der Bau eines Eigenheims beim 47-Jährigen Familienvater auf der Agenda.

Fotoquelle: xpbimages.com

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