Gute Miene zum bösen Spiel: Kevin Magnussen ist 2015 nur noch Nummer drei

Formel 1 2014

— 11.12.2014

Magnussen kämpferisch: "Es ist eine große Möglichkeit"

Kevin Magnussen verliert seinen Stammplatz und spielt bei McLaren 2015 nur noch die zweite beziehungsweise dritte Geige, hofft aber trotzdem auf eine weitere Chance



Er ist der große Verlierer des ganzen Hickhacks um die McLaren-Cockpits: Kevin Magnussen. Da die Spatzen Fernando Alonsos Rückkehr nach Woking bereits lange von den Dächern pfiffen, war es eigentlich klar, dass McLaren entweder Magnussen oder Jenson Button vor die Tür setzen würde. Am Ende entschied sich das Team zugunsten des erfahrenen Briten. Magnussen bleibt aber immerhin noch die Rolle des Ersatzfahrers.

"Natürlich bin ich enttäuscht, dass ich nicht für Honda fahren werde. Ich will fahren, also bin ich offensichtlich enttäuscht", erklärt der Däne und ergänzt: "Aber ich bin noch immer bei einem großartigen Team und habe noch immer große Möglichkeiten in meiner Formel-1-Karriere und darüber hinaus. Ich habe noch eine Menge Zeit, also bleibe ich positiv."

Fakt ist allerdings, dass es für Magnussen ein Rückschlag ist. Eigentlich galt er als Favorit auf das zweite Cockpit neben Alonso. Nun wird er 2015 voraussichtlich keinen einzigen Grand Prix bestreiten. Und auch die Zukunft sieht nicht unbedingt rosiger aus, denn sowohl Button als auch Alonso erhielten jeweils Verträge über mehrere Jahre. Auch über die kommende Saison scheint also kein Platz mehr für Magnussen zu sein.

Umso ärgerlicher ist die Hängepartie für den 22-Jährigen rückblickend betrachtet, denn mittlerweile sind auch alle anderen vielversprechenden Formel-1-Cockpits für 2015 vergeben. So blieb Magnussen gar keine andere Wahl, als bei McLaren einen Schritt zurückzutreten. Anderenfalls wäre er wohl - zumindest vorläufig - komplett aus der Königsklasse verschwunden.

So hat der Däne immerhin noch einen Fuß in der Tür und könnte jederzeit für Alonso oder Button einspringen. Zumindest im Fall der Spaniers wäre es schließlich nicht das erste Mal, wenn sein McLaren-Vertrag doch bereits vorzeitig aufgelöst werden sollte. "Es ist aufregend, diese neue Partnerschaft anzugehen. Auch wenn es hart ist, nur der dritte Fahrer zu sein, ist es trotzdem eine große Herausforderung und eine große Möglichkeit", findet Magnussen jedenfalls und gibt sich kämpferisch: "Ich sehe eine Menge Möglichkeiten, auch wenn es ein Rückschritt für mich war."

Fotoquelle: McLaren

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