Kann wieder seinen eigenen Willen durchsetzen: McLaren-Boss Ron Dennis

Formel 1 2014

— 12.12.2014

Kauf von Anteilen: Dennis wieder der starke McLaren-Mann

Ron Dennis ist offenbar wieder Mehrheitseigner von McLaren: Aus starker Position das dümpelnde Schiff mit Honda-Hilfe wieder in Fahrt bringen



McLaren geht mit dem neuen Antriebspartner Honda und Superstar Fernando Alonso in die Saison 2015. Aber auch im Hintergrund hat sich bei der Mannschaft aus Woking einiges getan. Man holte neue Fachleute für die Technikabteilung, man strukturierte das Formel-1-Team um und an der Spitze präsentiert sich Ron Dennis plötzlich wieder als der ganz starke Mann. "Im Moment gehört Ron das Unternehmen wieder", verrät Bernie Ecclestone.

In den zurückliegenden Jahren hatte Dennis nur noch ein Viertel der Anteile an der McLaren-Gruppe gehalten, zu der neben dem Formel-1-Team (McLaren Racing) unter anderem auch noch die Sportwagen-Sparte (McLaren Automotive) und die Hightech-Firma McLaren Applied Technologies gehören. Weitere 25 Prozent lagen bisher in den Händen von TAG-Boss Mansour Ojjeh, die restlichen 50 Prozent gehörten dem bahrainischen Staatsfond Mumtalakat. Genau von dort hat sich Dennis offenbar Anteile gesichert.

"Die Bahrainis haben jetzt nichts mehr mit dem Rennteam zu tun", meint Ecclestone. "Sie haben ihre Anteile wieder an Ron verkauft. Er muss sie zu einem bestimmten Zeitpunkt bezahlen. Wenn er nicht zahlt, dann fallen die Anteile natürlich wieder an sie zurück." Offenbar hat sich Dennis so viele Anteile überschreiben lassen, dass er nun wieder Mehrheitseigner des Unternehmens ist. Klartext: Dennis kann nun wieder seinen eigenen Weg durchsetzen.

"Die endgültige Durchführung der Transaktion ist für das kommende Jahr geplant", sagt ein McLaren-Sprecher auf Nachfrage von 'Reuters'. Ziel des Deals sei es, die "Voraussetzung für ein konsequentes Wachstum" der McLaren-Gruppe zu schaffen. Zu Beginn dieses Jahres hieß es zunächst, dass der neue Antriebspartner Honda als Anteilseigner bei McLaren einsteigen könnte, aber ein solcher Deal kam nie zustande. Die Japaner sehen sich als technischer Partner und nicht als Betreiber des Teams.

Fotoquelle: xpbimages.com

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