In Ungarn konnte sich Daniel Ricciardo über seinen zweiten Formel-1-Sieg freuen

Formel 1 2014

— 16.12.2014

Ricciardo: Warum ich erst in Ungarn richtig feiern konnte

Daniel Ricciardo feierte in der Saison 2014 seine ersten drei Siege in der Formel 1 - Seine Freude konnte er aber erst beim zweiten Triumph Luft machen



Daniel Ricciardo war einer der groen Gewinner des Jahres 2014. Ohnehin war er der einzige Gewinner, der nicht in einem Mercedes sa. Mit vielen groartigen Manvern hat er seinem Teamkollegen Sebastian Vettel, der zuvor viermal in Folge die Weltmeisterschaft gewonnen hatte, klar den Rang abgelaufen und geht 2015 als Nummer-1-Fahrer bei Red Bull in die neue Saison. Drei Grand-Prix-Siege sicherte sich der Australier bislang - so richtig feiern konnte er aber erst beim zweiten.

"Wenn es um diesen Moment der puren Freude geht, dann war das in Budapest", antwortet Ricciardo gegenber 'Crash.net' auf die Frage nach seinem schnsten Sieg. "In Kanada war ich etwas schockiert wegen des Unfalls (von Felipe Massa und Sergio Perez in der letzten Runde; Anm. d. Red.). Als ich die Linie berfahren und den Crash gesehen habe, wusste ich nicht so recht, ob ich nun jubeln, oder was ich tun sollte. Deshalb war ich ein bisschen reserviert."

In Ungarn sei schlielich die kumulierte Freude ber beide Siege ber ihn hereingebrochen. Dafr habe vor allem die Art und Weise gesorgt, mit der Ricciardo das Rennen fr sich entschied: "Ja, wie ich Lewis und Fernando in einer Runde berholt habe, das war schon echt nett. Natrlich hatte ich bessere Reifen, aber das war trotzdem sehr cool."

Nach auen hin strahlt kein Formel-1-Fahrer so viel wie der Mann aus Perth. "Ich neige dazu, nicht allzu weit in die Zukunft zu schauen", erklrt Ricciardo sein Dauergrinsen: "Ich bin einfach nur dankbar, wie die Dinge im Moment fr mich laufen." Hin und wieder sei er aber auch verrgert: "In Monaco war ich nach dem Qualifying zum Beispiel ein bisschen mrrisch. Da habe ich auf dem Pressefoto nicht gelacht, weil ich nicht mein Optimum herausgeholt hatte. Wenn ich nicht die Leistung bringe, die potenziell drin gewesen wre, dann bin ich angefressen."

Ansonsten kann Ricciardo aber nicht klagen: "Generell habe ich natrlich einen groartigen Job und ein tolles Leben. Es ist nicht schlecht, keinesfalls. Aber wenn du Leute siehst - seien es Formel-1-Fahrer oder andere Sportler -, die das nicht zu schtzen wissen oder dankbar dafr sind, dann ist das nicht schn. Da musst du nicht zuletzt auch an die Kids denken, die wollen ihren Helden nicht so sehen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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