Formel 1: Mercedes-AMG GT S Safety Car und C 63 S MC

Formel 1 2015: Mercedes-AMG GT S Safety Car und C 63 S Medical Car

— 10.03.2015

Schnell und sicher

Mercedes-AMG stellt auch in der Formel-1-Saison 2015 das Safety Car. Der AMG GT S feiert seine Rennpremiere, ebenso der AMG C 63 S als Medical Car.

Der Heckflügel entspricht dem des käuflichen Aerodynamik-Pakets aus der exklusiven "Edition 1" des GT S.

Am Wochenende (12. bis 15. März) startet die Formel-1-Saison 2015 in Melbourne und genau wie in den letzten 19 Jahren kommt das Safety Car von Mercedes, bzw. der Motorsport-Tochter AMG. In diesem Jahr feiert der Mercedes-AMG GT S seine Feuertaufe auf der Rennstrecke, falls Unvohergesehenes passiert. Und Mercedes hat neben seinen zwei Titelfavoriten Lewis Hamilton und Nico Rosberg ein weiteres "heißes" Eisen im Feuer, denn das C 63 S T-Modell übernimmt als Official Medical Car der Formel-1-Weltmeisterschaft die schnelle Notfallversorgung.

Video: Mercedes AMG GT S

So fährt der AMG GT S

Die Grundvoraussetzungen des GT S als Safety Car sind gut: Das Frontmittelmotorkonzept mit Transaxle, der V8-Biturbomotor mit Trockensumpfschmierung, das Doppelkupplungsgetriebe und das hochentwickelte Fahrwerk mit Aluminium-Doppelquerlenkerachsen schaffen die Grundlage für schnelle Runden auf der Rennstrecke. Die Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse erleichtert den Job von Dauer-Safety-Car-Pilot Bernd Mayländer (seit 2000 dabei) zusätzlich und der 43-Jährige freut sich auf seine Einsätze. "Fünf Jahre war der Flügeltürer SLS AMG mein Dienstwagen in der Formel 1. Jetzt freue ich mich auf den neuen Mercedes-AMG GT S (...). Der neue AMG Sportwagen hat mich mit seiner hohen Rennstreckenperformance schon auf den ersten Kilometern (...) überzeugt."

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Speziell für den Einsatz als Safety Car trägt der Benz eine aerodynamisch optimierte Carbonhutze mit Leuchtbalken auf den Dach.

Der Antriebsstrang gleicht dem der Straßenversion des AMG GT S. Mit einer Höchstleistung von 510 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmetern ist der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor für maximal 310 km/h gut und sprintet in 3,8 Sekunden auf Tempo 100. Für den Sound ist eine modifizierte Performance-Abgasanlage an Bord, die Verzögerung übernimmt eine Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage. Zum serienmäßigen Speedshift-Getriebe packt AMG das Dynamic-Plus-Paket mit einer speziellen Abstimmung mit Race-Modus, die auch der Käufer des GT S ordern kann. Speziell für den Einsatz als Safety Car trägt der Benz eine aerodynamisch optimierte Carbonhutze mit Leuchtbalken auf den Dach, dazu kommen die üblichen Signalanlagen an den Lampen. Alle sind mit LED-Technik bestückt. Im Cockpit sind unter anderem iPads, WLAN und Sportschalensitze verbaut. In der vergangenen Saison kam das Safety Car bei zehn von 19 Rennen zum Einsatz und insgesamt 14-mal auf die Strecke.

Mercedes-AMG GT S: Fahrbericht

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Im 490 Liter großen Kofferraum des Medical Car ist die komplette Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät verstaut.

Als zweites Official Car neben dem GT S kommt das Mercedes-AMG C 63 S T‑Modell zu seinem Rennstreckendebüt – es löst den Vorgänger C 63 AMG T‑Modell ab. Das Medical Car steht für eine schnelle Notfallversorgung parat und ist mit bis zu drei Medizinern besetzt. Am Steuer sitzt Rennfahrer Alan van der Merwe (Südafrika, 35 Jahre), sein Beifahrer ist der offizielle FIA-Chefarzt Ian Roberts (Großbritannien, 51 Jahre). Im Fondabteil nehmen ein oder zwei assistierende Mediziner Platz – sie stammen aus einer ausgesuchten Spezialklinik nahe der jeweiligen Rennstrecke. Mit 510 PS und 700 Newtonmetern Drehmoment beschleunigt der rasende Kombi in 4,1 Sekunden auf Tempo 100 und wird von 402 Millimeter großen Keramikscheiben verzögert. Im 490 Liter großen Kofferraum ist die komplette Notfallausrüstung inklusive Defibrillator und Beatmungsgerät verstaut, auch hier gibt es iPads, WLAN und Sportschalen.

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