Formel 1

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— 15.08.2002

Türkischer GP ab 2005

Motorsportfans in der Türkei sind begeistert. Ab 2005 macht der F1-Zirkus Halt am Bosporus. Möglicherweise zu Lasten einer deutschen Strecke.

Nach der Fußball-WM: Die Türkei versinkt glückselig in einem Meer aus roten Fahnen. Mögliche Wiederholung schon 2005. Denn in drei Jahren machen Ferrari und Co Station in der Türkei. Laut Formel-1-Chef Ecclestone wird es zu 99,9 Prozent einen türkischen Grand Prix geben. "Wir müssen nur noch entscheiden, wo das sein wird", erklärte der 71-Jährige während einer Tour durch das Land. Mögliche Strecken: Istanbul, Izmir oder Antalya. Auch Weltmeister Michael Schumacher war vor kurzem zu Besuch am Bosporus. Und sorgte für Riesenbegeisterung bei den Motorsportfans.

Schon ab der übernächsten Saison gibt es ein neues Rennen. Die Formel 1 wird in Chinas Boom-Metropole Shanghai ihre Runden drehen. Ab 2005 sollen weitere Strecken dazukommen, so Ecclestone. Sieben Länder haben sich um einen Platz in der Königsklasse beworben. In der engeren Auswahl ist neben der Türkei auch Moskau. Vertragsstreitigkeiten und fehlende Millionen für den Streckenbau haben dort bisher den Einstieg verhindert. Der war bereits für 2004 geplant. Weitere Anwärter: Ägypten und Bahrain.

Mehr Saisonrennen wird es aber nicht geben. Deshalb müssen wohl zwei Traditionsstrecken weichen. Stark gefährdet: Länder mit zwei Grand Prix wie Italien (Imola, Monza) oder Deutschland (Hockenheimring, Nürburgring). Ausgerechnet die vier quasi-Heimrennen von Michael Schumacher und Ferrari.

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