Formel 1

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— 28.11.2002

Lauda zu BMW?

Die plötzliche Kündigung bei Jaguar – Niki Lauda ist schwer enttäuscht. Im BILD-Interview spricht er über seine Gefühle und seine Zukunft.

Von Tobias Holtkamp

BILD: Herr Lauda, Ihnen wird vorgeworfen, Sie hätten keinen technischen Sachverstand ... Niki Lauda: So ein Unsinn!

Projektleiter Perry-Jones meint das aber. Er ist eigentlich ein ganz netter Kerl. Aber solche Sätze sind Unfug. Als ich bei Jaguar anfing, hatten wir wirklich ein miserables Auto. Dann habe ich mit meinem Team die Kiste Schritt für Schritt verbessert. In Monza sind wir sogar aufs Podest gefahren. Für unsere Bedingungen sensationell.

Sie hätten gerne weitergemacht? Ja, auf jeden Fall. Wir waren seit einigen Monaten auf einem super Weg. Das Auto für 2003 haben wir schon gut entwickelt. Jetzt bin ich raus. Es ist ein bisschen so, als ob mir mein Baby genommen wurde.

Nehmen Sie das Berater-Angebot an? Ich bin stark am überlegen. Meine Aufgabe soll sein, für Ford meinen Nachfolger zu beobachten und zu bewerten. Das klingt doch interessant, da kann ich dann schön meine Meinung sagen ...

Was ist mit den Gerüchten, Sie lösen Gerhard Berger als BMW-Direktor ab? Totaler Schwachsinn! Ich habe mit niemandem von BMW gesprochen, nicht mal über das Wetter. Ich hätte aber auch ohne den Jaguar-Job genug zu tun, mein RTL-Vertrag läuft 2003 ja auch noch.

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