Formel 1

Formel 1

— 01.10.2003

Angst um Montoya

Nach Platz sechs in Indianapolis kann Montoya sich die WM abschminken. Jetzt frchtet BMW-Williams erst recht den Verlust des Kolumbianers.

Die Zeit der verrckten Wechselspekulationen erlebt ihre zweite Blte. Auslser ist die nach wie vor schwelende Abwanderung von Juan Pablo Montoya bei BMW-Williams. Der Kolumbianer versucht beharrlich, Ende 2003 bei McLaren-Mercedes (anstelle von David Coulthard) anzuheuern. Von Seiten seines Teams wurde die Verwirrung noch geschrt.

Technikchef Patrick Head: "Montoya bleibt definitiv bis 2004." Sein Partner, Teamchef Frank Williams, sagt aber: "Viele werden sich ber unsere Fahrerbesetzung fr 2004 noch wundern." Nachsatz: "Jacques Villeneuve steht auf meiner Einkaufsliste ganz oben." Neben dem BAR-Mann waren dort Mark Webber (Jaguar) sowie Fernando Alonso (Renault) zu finden. Letzterer ist aber unverkuflich.

Montoyas Wechsellust wird durch den jetzt verspielten WM-Titel nun noch angefeuert. Denn: Was nutzt BMW ein Titelaspirant, der mit dem Herzen schon die Farben gewechselt hat? Fr die offenen Pltze bei Jaguar und Jordan stehen Verstappen mit sechs Millionen Dollar Sponsorenmitgift, Allan McNish (Benson & Hedges) sowie F3-Rookie Christian Klien (mit Red-Bull-Dollars) in den Startlchern. Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld konkurrieren mit ihrem Knnen.

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