Formel 1

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— 02.06.2004

Warten auf den Berger-Knall

Vorstandskrach bei Mercedes-Benz: Gerhard Berger soll Sportchef werden, doch Prof. Jrgen Hubbert stellt sich quer.

Es ist lngst kein Denkmodell mehr irgendwo im klugen Hinterkopf von DaimlerChrysler-Vorstand Jrgen Schrempp: Der Chef des automobilen Weltkonzerns will Gerhard Berger, Ex-Formel-1-Pilot und Ex-Motorsport-Direktor von BMW, zum neuen Sportchef bei Mercedes-Benz machen. Und der sterreicher soll neben Norbert Haug McLaren-Chef Ron Dennis am liebsten gleich mit ablsen.

"Kompletter Bldsinn!", wehrt sich Gerhard Berger auf Anfrage von AUTO BILD MOTORSPORT heftig gegen das immer lauter werdende Gercht. Was der inzwischen 44 Jahre alte sterreicher allerdings nicht dementiert: Er, Schrempp und Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone haben am Rande des GP Monaco zusammengesessen. "Aber", so Berger, "in Monaco trifft man sich halt auch mit Vorstnden." Er htte nach seinem Ausstieg bei BMW Mitte 2003 "noch genug anderes" zu tun.

Fr die Ladehemmung des Mercedes-Berger-Knallers gibt es einen mchtigen Grund: Jrgen Hubbert. Der Mercedes-Benz-Markenvorstand hatte in der groen Schrempp-Krise (u.a. Verkauf der Mitsubishi- und Hyundai-Anteile) seinen Verbleib im Amt ber das Erreichen seines 65. Lebensjahrs am 24. Juli hinaus durchgedrckt gegen den Willen Schrempps. Hubbert, so ein Insider, stimme Schrempp-Plnen zu, solange der ihm zum Beispiel im Motorsport weiter freie Hand lasse. In Monaco sollen sich die beiden Topmanager angesichts der F1-Pleite ihrer Silberpfeile sogar fast geprgelt haben.

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