Formel 1

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— 05.08.2004

Schumi II muss Comeback verschieben

Eigentlich wollte Ralf Schumacher in Ungarn (15.8.) wieder in der F1 starten. Doch die Angst vor einer Querschnittslähmung ist zu groß.

Von Von Helmut Uhl und Tobias Holtkamp Er hatte sich so auf Ungarn gefreut. Er wollte 54 Tage nach seinem Indy-Horror-Crash (zwei Wirbel gebrochen) endlich wieder ein Formel-1-Rennen fahren. Wird aber nix draus: Ralf Schumacher (29) muss den Großen Preis von Ungarn (15.8.) absagen. Ein Ärzte-Trio (Dr. Trämmel, Dr. Peil und Rennarzt Sid Watkins) hat entschieden: Ein Renneinsatz käme zu früh, das Risiko wäre zu groß. Selbst Spa (29.8.) ist aus ärztlicher Sicht kaum möglich. Ralf muss wohl auch Belgien sausen lassen.

Schumacher-Manager Willi Weber bestätigte auf BILD-Anfrage: "Es wurde bei Ralf die Knochendichte gemessen und festgestellt, dass die beiden angebrochenen Wirbel noch nicht wieder so verhärtet sind, wie das normalerweise der Fall ist." Die Ärzte sorgen sich. Ein Einschlag wie in Indy, und Ralf droht der Rollstuhl. Weber: "Jetzt noch so ein Unfall wie in Indianapolis, und Ralf könnte querschnittsgelähmt sein. Das kann keiner verantworten."

Vor allem in Spa lauert mit der Eau Rouge die größte Mutkurve der Formel 1. Nicht auszudenken, wenn ein noch nicht hundertprozentig genesener Ralf im BMW-Williams mit einem Defekt wie in Indy abfliegen würde ...

Ralf Schumacher reagierte geknickt auf die Ärzte-Nachricht. Er sagte zu BILD: "Ich fühle mich gut, aber es ist wohl besser, wenn ich auf die Ärzte höre." Freitag will BMW-Williams bekannt geben, wer für Ralf in Ungarn fährt. Vermutlich wird es Pizzonia sein.

Und noch was Neues: Mika Häkkinen bekam die Freigabe von McLaren-Mercedes. Er verhandelt bereits mit BAR Honda.

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