Formel 1

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— 26.08.2004

Button wegen BAR-Geld zu BMW

Das Transfer-Theater in der Formel 1 nimmt kein Ende: Nun kmpfen zwei Ex-Champions um den Button-Job bei BAR-Honda.

Acht von zehn Teams wollen 2005 mit neuen Cockpit-Besetzungen durchstarten. Dreh- und Angelpunkt des momentan durchdrehenden Fahrerkarussells ist Jenson Button. Wie berichtet, hat der Brite vorm Ungarn-GP berraschend einen Vertrag mit BMW-Williams fr 2005 unterzeichnet.

ber dessen Rechtmigkeit wird aber erst zwischen dem 26. August und dem 9. September vom Contract Recognition Board (CRB, bestehend aus drei Richtern) entschieden. BAR-Honda pocht auf eine gltige Abmachung mit Button fr 2005. Sie stammt von Ende 2001 und beinhaltet Bonus-Prmien von 40.000 Euro pro Punkt. BAR wollte nur die Hlfte zahlen, da sich das Punktesystem 2003 nderte.

Der jeweils Zweitplatzierte kassiert seitdem acht statt sechs Zhler. Da Button seit Anfang 2003 79 Zhler anhufte, wuchs die Streitsumme bis Ende Juli auf ca. drei Millionen Euro an, rund zwei mehr als nach dem alten Verteilungssystem. Also wollte Button eine Hintertr im BAR-Honda-Abkommen zur Flucht nutzen.

BAR will Buttons Dienste notfalls gerichtlich erstreiten. Aber dafr reicht die Zeit bis Mrz 2005 wohl nicht. Just in dieser Notlage hat sich Jacques Villeneuve seinem Ex-Chef David Richards (BAR-Honda) angedient, wie auch Sauber. Richards steht unter Handlungsdruck von BAT (British American Tobacco, 90-Prozent-Eigner von BAR). Honda wiederum will BAR Zug um Zug kaufen und favorisiert Mika Hkkinens Rckkehr.

Der bei Renault scheidende Jarno Trulli unterzeichnete indes einen Toyota-Vorvertrag. David Coulthard will fr die Hlfte seiner aktuellen Bezge (dann drei Millionen Dollar) ab 2005 Jaguar fahren.

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