Formel 1

— 09.01.2008

Ein Traum in Rot

Ferrari hat einen alljährlich wiederkehrenden Traum. Im Jahr 2008 ist er etwas kürzer. Der F2008 soll den Roten auch in diesem Jahr den WM-Titel sichern und Schumi ist schon nach der ersten Ausfahrt begeistert.
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Der neue Ferrari F2008 ist ganz nach dem Geschmack von Michael Schumacher. "Der erste Eindruck war sehr gut. Das Auto sieht schön, aber schon optisch auch schnell aus. Mal schauen, ob sich der erste Eindruck dann auch bestätigt", kommentierte der Rekordweltmeister der Formel 1 die erste Ausfahrt der "roten Göttin", die er selbst vor Ort miterlebt hatte. Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland) hatte auf der firmeneigenen Teststrecke in Fiorano die ersten 55 Runden mit seinem neuen Dienstwagen gedreht und danach ebenfalls über "sehr positive erste Eindrücke" berichtet. "Ich glaube nicht, dass wir im Moment irgendwelche Verbesserungen machen müssen", sagte er: "Wir hatten noch ein paar kleine Probleme und noch nicht die endgültigen Reifen, aber der Eindruck war wirklich gut." Ohne die in der kommenden Saison verbotene Traktionskontrolle "müsse man sehr vorsichtig fahren", aber das Auto sei auch ohne die elektronischen Fahrhilfen "gut zu beherrschen", sagte Räikkönen, der bei schlechtem Wetter und Nebel seine ersten Runden drehte.

Um Ferrari bei der Entwicklung des Autos ohne Traktionskontrolle zu unterstützen, war Schumacher im November und Dezember zweimal bei Testfahrten ins Auto zurückgekehrt. Das Team wollte auf seine Erfahrung mit solchen Rennwagen zurückgreifen, da Räikkönen und Teamkollege Felipe Massa (Brasilien) in ihrer Formel-1-Karriere zuvor nur mit Traktionskontrolle unterwegs waren. Auch eine Testfahrt Schumachers mit dem neuen Boliden, der am Sonntag in Maranello als erstes Auto des Jahrgangs 2008 präsentiert worden war, ist denkbar. Wenn es für Ferrari Sinn mache, sei er dazu immer bereit, hatte Schumacher nach seinen letzten Testfahrten gesagt. Einen Termin gibt es aber nicht.
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