Ferrari, Formel 1, Jean Todt

Formel 1

— 20.03.2008

Jean Todt bleibt Ferraristi

Als Geschäftsführer warf Jean Todt bei Ferrari das Handtuch. Als Mitglied des Vorstandes hat der langjährige Weggefährte von Michael Schumacher in Maranello aber weiterhin seinen Arbeitsplatz.

Der von seinem Posten als Ferrari-Geschäftsführer zurückgetretene Jean Todt spielt laut Rennfahrer Felipe Massa weiterhin eine Rolle in dem italienischen Team. "Er nimmt an den wichtigsten Entscheidungen zum Formel-1-Team Ferrari noch immer teil", sagte der Brasilianer. Todt komme vielleicht nicht mehr zu allen Rennen, er arbeite vielleicht auch nicht mehr von sieben Uhr morgens bis acht Uhr abends so wie zuvor. Er fühle aber, dass Todt noch immer viel Verantwortung dafür übernehme, was im Team passiere, meinte Massa. Todt war aus privaten Gründen von seinem Posten zurückgetreten. "Meine Aufgabe gegenüber dem Präsidenten war es, die Firma so lange zu führen, bis er nicht mehr Präsident der Confindustria ist und ich einen neuen Direktor für das Sportmanagement ernannt habe", so der 62 Jahre alte Franzose in einer Ferrari-Mitteilung.

Sein Nachfolger als Geschäftsführer ist Amedeo Felisa. Todt blieb unter anderem Mitglied des Vorstands bei Ferrari. Zudem wird er den Rennstall im Weltrat des Internationalen Automobil-Verbandes (FIA), dem höchsten Motorsport-Gremium, weiter vertreten und andere Aufgaben im Sportbereich übernehmen.

Autor: Sven-Jörg Buslau

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.