Formel 1, Fernando Alonso, Renault

Formel 1

— 26.03.2008

Alonso flirtet mit Ferrari

Fernando Alonso glaubt, dass es zu früh ist, um über einen möglichen Wechsel zu Ferrari zu sprechen. Seine Andeutungen werden aber immer deutlicher – er liebäugelt mit der roten Göttin.

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso hat Spekulationen über einen vorzeitigen Wechsel von Renault zu Ferrari angeheizt. "Ich habe eine Option zu gehen, so dass ich im bestmöglichen Auto sitzen kann. Und es ist klar, dass Ferrari eines der besten hat", sagte der Spanier laut Zeitungsberichten in seiner Heimat. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, Alonso habe bereits einen Vorvertrag bei Ferrari unterschrieben. Der Champion von 2005 und 2006 war vor drei Monaten zu seinem alten Arbeitgeber Renault zurückgekehrt, nachdem sein Dreijahresvertrag bei McLaren-Mercedes nach monatelangen Querelen vorzeitig beendet worden war. Bei Renault steht Alonso bis Ende 2009 unter Vertrag, allerdings gibt es Ausstiegsklauseln für ihn, wenn das Auto nicht schnell genug ist. In Australien und Malaysia hatte er auf den Plätzen vier und acht keine Siegchance.

Montezemolos Traumpaar: Räikönen – Alonso

Alonso könnte bei Ferrari den bis 2010 verpflichteten Brasilianer Felipe Massa beerben, der nach Nullnummern in den ersten beiden Rennen in die Kritik geraten ist. "Massa hatte zwei schlechte Rennen mit Fehlern, und das hat die Spekulationen angeheizt", sagte Alonso: "Aber es ist noch zu früh. Ich versuche immer, im bestmöglichen Auto zu sitzen. Ich bin zu Renault zurückgekehrt, weil ich mit ihnen wie 2005 oder 2006 gewinnen will." Falls das in absehbarer Zeit nicht gelingt, könnte Alonso schon in der nächsten Saison das von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo gewünschte Traumpaar mit Weltmeister Kimi Räikkönen bilden.

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