Formel 1, GP von Spanien, das Auto von Kovalainen nach dem Crash

Formel 1

— 08.05.2008

Crash durch Pfusch

Folgen einer Schlamperei: Mit 240 Sachen rast Heikki Kovalainen (26) in Barcelona in eine Reifenbarriere. Bis auf eine Gehirnerschütterung bleibt der Finne unverletzt!

Es war also doch Pfusch! Jetzt steht die Unfallursache für den Horrorcrash von Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen (26) in Barcelona fest. Die Felge des Silberpfeils zerfetzte bei Tempo 240 wegen eines Produktionsfehlers! Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug: "Eine Formel-1-Felge ist sehr aufwändig. Es müssen verschiedene Legierungen nacheinander aufgetragen werden. Da ist scheinbar etwas verrutscht." Die Felgen stammen vom japanischen Zulieferer Enkei, der nun bei der Herstellung und der Materialprüfung Umstellungen vornehmen muss. Kovalainen ist nicht der erste Pilot, der 2008 nach Materialversagen crasht. Kazuki Nakajima verlor schon beim Wintertest in Barcelona die Kontrolle über seinen Williams, als der Frontflügel brach. Und David Coultards Vorderradaufhängung zerbröselte, als der Red-Bull-Pilot in Malaysia zu hart über die Randsteine räuberte. Für noch mehr Tempo konstruieren die Formel-1-Teams ihre Autos immer öfter am Rande der Haltbarkeit. So werden die Fahrer zu lebenden Crashtest-Dummies.

Felgenbrüche, Reifenplatzer, Aufhängungungsschäden: Formel-1-Piloten fahren stets mit der Gefahr. Ursachen und Hintergründe zum Pfusch in der Formel 1 lesen Sie in der neuesten Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT. Heft 10/2008 gibt es an Ihrem Kiosk.


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