Nick Heidfeld, BMW Sauber, Formel 1

Formel 1

— 27.05.2008

Heidfeld vor dem Aus bei BMW

Die Formel 1 ist gnadenlos. Das bekommt BMW-Pilot Nick Heidfeld (31) jetzt besonders heftig mit. Beim Saisonauftakt war er noch der gefeierte Zweite, fünf Rennen später ist er am Tiefpunkt seiner Karriere angekommen.

Letzter Platz in Monaco, viermal vom eigenen Teamkollegen überrundet. In der WM fehlen Heidfeld schon zwölf Punkte auf Robert Kubica (23). Er kommt mit seinem neuen Dienstwagen viel schlechter klar als sein Teamkollege. Heidfeld vor dem Aus bei BMW! Ex-Weltmeister Niki Lauda zu BILD: "Es wird eng für Nick. Er muss sich in den nächsten Rennen berappeln, die Zeit wird ihm BMW schon noch geben. Ob er dort nächstes Jahr noch fährt, ist derzeit nicht sein größtes Problem. Er muss schnellstens schneller werden." In Monaco fuhr Heidfeld lange gut, raste von Quali-Platz 13 auf Rang 5 vor, dann rummste ihm Alonso in die Karre. Pech! Doch fest steht: Die Formel 1 hat ihre eigenen, gnadenlosen Gesetze. Eigentlich hat Heidfeld einen Vertrag von Teamchef Mario Theissen bis Ende 2009 bekommen. Doch "Dr. BMW" ist in der Formel 1 auch als "Dr. Gnadenlos" bekannt.

Er muss BMW zum Weltmeister machen. Schon einmal hat er einen Fahrer abserviert: Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve wurde mitten in der Saison durch Kubica ersetzt. Theissen erhöht den Druck. Zwar hat der erfahrene Pilot lange das BMW-Team nach vorne gebracht, aber auf Dankbarkeit kann Heidfeld nicht hoffen. Das Psychospiel hat schon in Monaco begonnen. Der bei Renault so gefrustete Ex-Weltmeister Fernando Alonso tauchte plötzlich bei seinem Kumpel Robert Kubica in der BMW-Unterkunft auf. Der Spanier wird auch schon als Heidfeld-Nachfolger gehandelt.

Autoren: Georg Nolte,

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