Ob in dem römischen Bezirk EUR echtes Monaco-Feeling aufkommen könnte?

Formel 1

— 14.02.2009

Rom: 150 Millionen Euro für die Formel 1

Die Pläne für ein Formel-1-Stadtrennen in Rom werden immer konkreter: Unterstützung durch Stadt, Region und Ecclestone

Rom wurde sprichwörtlich auf sieben Hügel errichtet. Ähnlich viele Hindernisse gibt es sicherlich auch noch auf dem Weg zum geplanten Formel-1-Stadtrennen in der italienischen Hauptstadt. Doch erste Hürden hat Organisator Maurizio Flammini bereits genommen. Der Superbike-Promoter und frühere Formel-2-Pilot hat wichtige Entscheider auf seine Seite gezogen und offenbar im Hintergrund finanzkräftige Helfer.

"Wir haben die Unterstützung von Stadtverwaltung, der Regionalregierung, der Provinz und sogar auch von Bernie Ecclestone", freute sich Flammini in der 'Gazzetta dello Sport'. Nach Aussage des Italieners herrscht in Rom ein breiter Konsens, wenn es um die tatsächliche Durchführung eines Formel-1-Laufs in den Straßen des zwölften Bezirks (EUR) geht.

"Wir haben 150 Millionen Euro zur Verfügung, um alles für das erste Rennen im Jahr 2011 oder 2012 vorzubereiten", belegte Flammini seinen Optimismus auch mit beeindruckenden Zahlen. "Das ganze Projekt könnte eine Antwort auf die Weltausstellung 2015 in Mailand sein." Die norditalienische Wirtschaftsmetropole konkurriert ständig mit der Hauptstadt, der römischen Seele täte ein Formel-1-Rennen vielleicht gut.

Es gibt nicht nur Fans eines solchen Vorhabens. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo (ein Norditaliener; Anm. d. Red.) hält ein Stadtrennen in Rom für undenkbar. Es gebe schon genügend nicht ausgelastete Rennstrecken im Land. Doch Flammini beruhigte die Bedenken aller, die um den Grand Prix in Monza fürchten. Ecclestone habe ihm versichert, dass Rom als Ergänzung in den Kalender rücken könnte und nicht als Ersatz für Monza.

"Ich muss allerdings die Garantie für mindestens vier Jahre bekommen", stellte Flammini seine Ansprüche klar dar. Eine einmalige Ausgabe des Rennens in Rom sei finanziell nicht attraktiv und daher undenkbar. "Ich hoffe, dass ich mich mal mit dem Ferrari-Präsident, mit FIA-Chef Mosley und Ecclestone gemeinsam an einen Tisch setzen kann, um meine Pläne zu zeigen", sagte Flammini, der das Projekt Ende März im Rathaus von Rom vorstellen wird.

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