Es läuft sehr gut: Christian Klien fuhr am Montag in Bahrain zur Bestzeit

Formel 1

— 16.02.2009

Bahrain: Klien düpiert Ferrari und Toyota

Christian Klien sichert sich bei den Testfahrten der Formel 1 in Bahrain am Montag die Bestzeit: Viel Sonne, viel Arbeit, viele Runden

Die Formel-1-Testfahrten in Manama sind nach zwei Tagen Pause am Samstag und Sonntag zu Beginn der neuen Woche fortgesetzt worden. Da man in den vergangenen Tagen viel Zeit durch heftige Sandstürme in Bahrain verloren hatte, war am sonnigen Montag sofort viel Betrieb. Christian Klien fuhr mit dem BMW Sauber F1.09 nicht nur in 1:32.544 Minuten die schnellste Runde, sondern war mit 131 Runden (über 700 Kilometer) auch extrem fleißig.

"Es war ein produktiver Tag", fasste der Österreicher nach mehr als zwei Renndistanzen zusammen. Der Testpilot fuhr viel Versuche mit den Reifen und arbeitete am mechnischen und aerodynamischen Setup des neuen Boliden. "Wir haben viele Daten gesammelt und am Nachmittag stand ein Longrun auf dem Programm. Wir hatten nicht ein einziges technisches Problem. Das ist sehr ermutigend." Beim BMW Sauber F1 Team hatte man am Montag KERS an Bord.

Bei Ferrari saß erneut Kimi Räikkkönen hinter dem Steuer des neuen F60. Der Weltmeister von 2007 absolvierte 116 Runden und markierte in 1:32.804 Minuten die zweitbeste Zeit des Tages. Auch Ferrari macht gute Erfahrungen mit dem Einsatz der Hybridtechnik KERS, außerdem testete der Finne Reifen und verschiedene Setup-Varianten. "Das war ein intensiver Testtag", kommentierte Räikkönen.

"Wir haben versucht, möglichst viel von den vergangenen Tagen aufzuholen. Am Vormittag hatten wir ein kleines Problem, welches uns etwas eingebremst hat", schilderte der Ferrari-Star, ohne jedoch Details zu nennen. "Ich bin wirklich zufrieden. Das Auto reagiert richtig gut auf Änderungen beim Setup und zeigt auf Longruns eine konstante Performance." Am Ende der Session stellte sich Räikkönen für Startversuche in Höhe der Boxenmauer auf.

Jarno Trulli komplettierte das Formel-1-Trio in Bahrain. Der Toyota-Pilot war mit insgesamt 141 Runden am meisten unterwegs. Der Italiener war am Ende geschafft, aber glücklich: "Mehr als zwei Renndistanzen haben wir heute abgespult. Ich glaube, dass ist mein persönlicher Rekord für einen Testtag. Es war positiv. Wir haben sehr viele Aufgaben erledigt. Wir haben Fortschritte gemacht und waren den ganzen Tag lanmg konkurrenzfähig." Trulli markierte in 1:33.064 Minuten eine Zeit, die nur wenig langsamer war als die Konkurrenz.

Die Testfahrten in Bahrain werden morgen fortgesetzt. Beim BMW Sauber F1 Team wird Nick Heidfeld die Entwicklungsarbeit weiterführen, bei Toyota wird erneut Trulli hinter dem Steuer sitzen und Räikkönen bleibt für Ferrari am Werk.

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