Formel 1: Adrian Sutil fährt Spyker

Rasender Pianist

Schon 2007 besteigt die deutsche Nachwuchs-Hoffnung Adrian Sutil ein Formel-1-Cockpit. Rennstall Spyker zahlt 250.000 pro Jahr.
Der Starnberger Adrian Sutil (Teilnehmer der Speed Academy) ist ab 2007 Deutschlands vierter Vollgaspilot. Das Holland-Team Spyker befördert Super-Talent Sutil (1,82 Meter / 76 Kilo) vom Test- zum Stammpiloten. Sutil: "Unglaublich, dass alles so schnell geklappt hat. Jetzt werde ich das beste Weihnachten feiern, das ich jemals hatte." Die Musik zum Fest macht er natürlich persönlich: Schon mit zwölf Jahren war Sutil (Lieblingsstück: Gershwins "Rhapsody in Blue") ein gefragter Pianist, spielte Konzerte vor 500 Zuhörern. Dann entschied er sich aber für den Motorsport. Größter Erfolg: Der Gewinn der Formel 3 Japan 2006.

Sutil: "Eigentlich bestand mein Leben nur aus Klavierspielen. Meine Familie ist sehr musikalisch." Der rasende Klavierspieler – sein Vater Jorge stammt aus Uruguay und spielt wie Mutter Monika bei den Münchner Philharmonikern. Papa Geige, Mama Klavier. Single Sutil (Privat-Sponsor: Capri-Sonne) hat bei Spyker einen langfristigen Vertrag unterschrieben und soll pro Saison 250.000 Euro kassieren. Sutil: "Jetzt ist ein Formel-1-Motor die Musik in meinen Ohren." Und die PS kommen nicht von irgendwo – Sutil fährt mit einem Ferrari-Motor im Heck. Beste Voraussetzungen, um der neue Schumi zu werden.

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