Die besten Bilder aus Silverstone

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Formel 1: Ärger bei Toro Rosso

— 16.07.2017

Kvyat droht nach Kollegen-Crash Sperre

Die Formel 1 in Silverstone. ABMS liefert die Bilder zum Großbritannien GP: Die Toro-Rosso-Piloten räumten sich am Sonntag schon in Runde eins ab.

Nur eine halbe Runden weit kamen Carlos Sainz Jr. und Daniil Kvyat in Silverstone, dann knallte es zwischen den Teamkollegen. Während Kvyat weiterfahren konnte, bedeutete der Crash für Sainz das Aus. „Da hat Daniil ganze Arbeit geleistet, klasse Job“, spottete der Spanier noch am Funk und erklärte später: „Ich glaube, man braucht nicht viel zu kommentieren. Es war klar zu sehen, was passiert ist.“

„Wir haben beide um die Position gekämpft, haben Platz gelassen. Aber dann verliert ein Auto die Kontrolle und räumt das andere ab. Es ist sehr schade für das Team, aber wir werden das intern analysieren“, sagte Sainz. Kvyat war hingegen außer sich. Nicht wegen der Kollision mit seinem Teamkollegen sondern wegen der Durchfahrtsstrafe, die er anschließend bekam.

Frust bei Toro Rosso: Die Fahrer crashen schon früh

„Es ist frustrierend, ich bin auf die schmutzige Linie gekommen, hatte massives Untersteuern. Mein Teamkollege sieht mich nicht und wir crashen. Was aber ein Witz ist, ist die Strafe“, so Kvyat. „Sein Rennen war vorbei, meines ruiniert. Da braucht man nichts mehr bestrafen. Ich weiß wirklich nicht, was sich die Stewards da eigentlich anschauen.“ Bereits beim Rennen in Kanada war Kvyat stinkig auf die Regelhüter, die damals eine kuriose Doppelbestrafung gegen ihn verhängten.

Trotzdem muss der Russe aufpassen: Für den Crash in Silverstone erhielt er auch zwei Strafpunkte, kommt nun insgesamt schon auf neun. Bei zwölf Strafpunkten auf der Superlizenz gibt es eine Rennsperre. Bis zum USA GP in Austin muss Kvyat nun vorsichtig sein.

Die besten Bilder vom Toro-Rosso-Crash und alle weiteren Impressionen aus Silverstone gibt es in unserer Galerie:
Die Ergebnisse der Formel 1: Alle Zahlen im Überblick

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AUTO BILD MOTORSPORT liefert die besten Bilder vom bunten Treiben beim Großbritannien GP - die schönsten Impressionen jetzt im Überblick:

Die besten Bilder aus Silverstone

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Endlich Vollgas durch die Mutkurven:

Silverstone ist als "Home of British Motor Racing" bekannt. Und seit 2017 wird der Traditionskurs in England seinem Namen auch endlich wieder voll gerecht. Der Grund: Die neuen Autos. "Der komplette Mittelteil der Strecke geht voll. Es ist wie damals in 2009. Von Kurve neun (Copse; d. Red.) bis zu Chapel kann man einfach durchziehen", freut sich Speed-Junkie Sebastian Vettel. Die legendären Mutkurven Copse, Maggots und Becketts verlangen den Piloten endlich wieder all ihr Können ab.

Wobei es unterschiedliche Herangehensweisen gibt. Lewis Hamilton zum Beispiel verrät: "Copse geht zwar voll, es macht aber keinen Sinn, weil man im achten Gang am Ausgang dann langsamer ist." Allgemein findet der Brite: "Silverstone war ohnehin schon immer eine der besten Strecken. Aber mit den neuen Autos und den Geschwindigkeiten, die wir durch die Kurven mitnehmen können, ist es einfach unglaublich: Die beste Achterbahnfahrt der Welt."

Auch der Blick auf die Daten erklärt, warum die Fahrer so begeistert sind. Hamiltons Pole-Zeit 2016 in Silverstone war eine 1:29.287 - am Samstag im Qualifying raste der Brite nach 1:26.600 Minuten über die Linie. Auch die g-Kräfte haben es 2017 in sich, die F1-Stars erreichen in den schnellen Passagen nun mehr als 5g und damit meist über 1g mehr als noch vor zwölf Monaten.

Verstappen will Pech loswerden:


Das Pech ist ihm in dieser Saison wirklich treu. Unglaublich: In fünf der letzten sieben Rennen fiel Max Verstappen aus, fast immer unverschuldet! In Silverstone hat der Holländer daher vor allem eines vor: Die Zielflagge sehen. "Es wäre an der Zeit, dass es mal wieder vorwärts geht", fand Verstappen am Freitag in England.

Allein: Wozu Red Bull beim Großbritannien GP imstande ist, das kann Verstappen noch nicht sagen. "Es sieht leider so aus, als wären wir ein bisschen hinten. Zumindest bei Motor sind wir das das ganze Jahr über schon, deswegen müssen wir hart am Auto arbeiten, um Zeit zu finden", so der Red-Bull-Pilot. Das Problem für die Truppe aus Milton Keynes: Ferrari und Mercedes haben Motoren-Upgrades mit nach Silverstone gebracht, der Rückstand des von Renault befeuerten Teams könnte nach zuletzt etwas besseren Leistungen also wieder anwachsen.

"Noch sind wir hier zu langsam. Ich war mit der Balance heute nicht zufrieden", räumte auch Verstappen nach dem Training ein und forderte: "Wir müssen jetzt weiterarbeiten, um wieder aufzuholen." Und dann muss Verstappen einfach hoffen, dass er am Sonntag endlich mal wieder bis zum Schluss fahren darf.

Vettel testet Shield:

Den bei Fahrern und Fans ungeliebten Halo-Bügel haben Ferrari und Sebastian Vettel letzte Saison schon getestet. Am Freitag im Training von Silverstone war nun die Alternativlösung dran. Der Heppenheimer drehte seine ersten Runden mit der Schutzscheibe, dem so genannten Shield. "Mal sehen wie lange ich damit fahre", sagte Vettel noch am Donnerstag. "Es kommt dann ganz darauf an, wie es sich anfühlt." Die Schutzscheibe soll die Fahrer vor umherfliegenden Teilen und Rädern schützen und wird vor allem von FIA-Boss Jean Todt favorisiert - bereits ab 2018 könnte sie an allen F1-Boliden zum Einsatz kommen!

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / Getty Images

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