Fernando Alonso und Renault

Fernando Alonso und Renault Fernando Alonso und Renault Fernando Alonso und Renault

Formel 1: Alonso zu Renault?

— 25.04.2017

Das sagt der Renault-Sportchef dazu

Derzeit gibt es zahlreiche Gerüchte über die Zukunft von Fernando Alonso. Jetzt äußert sich auch Renault-Sportchef Cyril Abiteboul. Der Transfer-Überblick.

Wer muss um sein Cockpit bangen? Wer hat die Möglichkeit, 2018 in einem besseren Team zu fahren? 14 Fahrer haben nur einen Vertrag für 2017, bloß sechs Fahrer auch darüber hinaus. Der große Überblick über das Fahrerfeld 2018:

Ferrari

Offen
Offen


Sebastian Vettel kämpft um die WM – und rückt damit seinem Traum, endlich mit Ferrari Weltmeister zu werden, immer näher. Ein Verbleib des viermaligen Champions im Ferrari-Team ist daher nur noch Formsache. Aber wer wird sein Teamkollege? Formel-1-Oldie Kimi Räikkönen enttäuschte in den ersten drei Rennen. Ändert sich daran nichts, wird er wohl sein Cockpit räumen müssen. Ersatzkandidaten: Romain Grosjean, Carlos Sainz, Sergio Pérez und Antonio Giovinazzi.

Mercedes

Lewis Hamilton, Vertrag bis Ende 2018
Noch offen


Valtteri Bottas ist ein Wackelkandidat

Die Performance von Mercedes-Neuzugang Valtteri Bottas fällt in den ersten drei Saisonrennen durchwachsen aus. Muss der Finne also schon wieder um sein Cockpit bangen? Sein Landsmann und Ex-F1-Pilot Mika Salo ist genau dieser Meinung: "Bottas muss Rennen gewinnen, sonst könnte er am Ende ganz schnell raus sein." Vor allem, wenn Mercedes-Junior Pascal Wehrlein weiterhin so starke Rennen fährt wie zuletzt in Bahrain, als er im Sauber-Ferrari mit Rang elf die Punkteränge nur knapp verpasste. Mit den zwei Saisonsiegen von Sebastian Vettel dürfte ein Transfer des deutschen Superstars zu Mercedes indes unwahrscheinlich sein. Fazit: Der Platz neben den vertraglich an Mercedes gebundenen Lewis Hamilton wird entweder an Bottas oder Wehrlein gehen.

Red Bull

Daniel Ricciardo, Vertrag bis Ende 2018
Max Verstappen, Vertrag bis Ende 2019

Force India

Offen
Esteban Ocon, Vertrag bis Ende 2018


Bei Force India steht und fällt alles mit der Zukunft von Teambesitzer Vijay Mallya, der kürzlich vorrübergehend verhaftet wurde. Der Inder bietet sein Team offenbar zum Verkauf an - für 250 Millionen britische Pfund (fast 300 Millionen Euro). Ursprünglich hat Esteban Ocon einen Vertrag für 2018, Sergio Pérez will in ein Topteam.

Williams

Noch offen
Noch offen


Felipe Massa könnte bei Williams auch 2018 an Bord bleiben

Felipe Massa ist nach seinem Rücktritt vom Rücktritt in einer besseren Verfassung als davor. Logisch, dass schon jetzt über die Fortsetzung seiner Karriere spekuliert wird. Massa sagt dazu selbst: "Ich habe mich zur Rückkehr entschlossen. Und ich weiß nicht, was noch alles passieren wird und ob ich bleibe. Wenn ich die Möglichkeit habe, weiter zu fahren, ich mich fit fühle und konkurrenzfähig bin, wenn ich gute Arbeit leiste und einige gute Optionen habe – vielleicht bleibe ich dann der Formel 1 erhalten." Lance Stroll ist auch nur bis Ende 2017 fix, aber wenn er keine Chance auf ein besseres Team hat, wird der Kanadier an Bord bleiben. Trotz seines bisher eher dürftigen Einstands. Der finanzielle Einfluss seines Vaters im Team ist zu groß, um sich von Stroll zu trennen.

Toro Rosso

Noch offen
Noch offen


Carlos Sainz will bei Toro Rosso nicht steckenbleiben. Weil der Aufstieg ins Mutterteam Red Bull wegen bestehender Verträge wohl nicht machbar ist, wird sich der Spanier nach einer Alternative umschauen. Die Ferrari oder Renault heißen könnte. Daniil Kvyat muss seine Horror-Saison 2016 vergessen machen, sonst ist auch er raus. Nur: Mit Pierre Gasly hat Red Bull nur einen Junior, der schon über Formel-1-Reife verfügt.

Haas

Noch offen
Kevin Magnussen, Vertrag bis Ende 2018


Kevin Magnussen ist fix, Romain Grosjean hofft auf eine Beförderung zu Ferrari 2018. Bleibt die aus, könnte er an Bord bleiben. Ein talentierter US-Amerikaner ist für das amerikanische Team noch nicht in Sicht.

Renault

Nico Hülkenberg, Vertrag bis Ende 2018
Noch offen


Carlos Sainz ist ein Kandidat für Renault

Nico Hülkenberg ist aus langfristigen Motiven zu Renault gewechselt. Er wird 2018 also bleiben. Bekommt er Fernando Alonso als Teamkollegen? In Bahrain gab es Gespräche zwischen seinem Management und Renault, wie ABMS exklusiv berichtete. Doch Renault-Sportchef Cyril Abiteboul steigt auf die Euphorie-Bremse: "Ich glaube nicht, dass wir nächstes Jahr um die Meisterschaft kämpfen zu können. Es ergibt keinen Sinn, einen Fahrer zu haben, der über die Situation so frustriert ist." Und weiter: "Ich lebe nicht in der Vergangenheit. Die Umstände haben sich geändert. Wir brauchen eine Fahrerbesetzung, die für die Zukunft richtig ist." Was für Alonso oder Carlos Sainz spricht: Mit dem Finanzdienstleistungskonzern Mapfre steigt ein spanischer Sponsor bei Renault ein, Spanien ist zudem ein wichtiger Markt für den Autogiganten. Andere Alternativen: Sergio Pérez oder Valtteri Bottas.

Fernando Alonso und Renault

Fernando Alonso und Renault Fernando Alonso und Renault Fernando Alonso und Renault
 

Sauber

Noch offen
Noch offen


Bei Sauber wird die Fahrerfrage traditionell spät entschieden. Kommt Honda wirklich als neuer Motorpartner an Bord, könnte bei Sauber ein Honda-Junior wie Nobuharu Matsushita andocken. Marcus Ericsson hat durch seine schwedischen Geldgeber, die das Sauber-Team gekauft haben, und Pascal Wehrlein dank Mercedes-Support gute Chancen auf einen Verbleib.

McLaren

Noch offen
Stoffel Vandoorne, Vertrag bis Ende 2018


McLaren-Junior Stoffel Vandoorne hat einen Vertrag bis Ende 2018. Aber was macht Fernando Alonso? Nach dem Blamagen-Auftakt bisher hat das Management des Spanier seine Fühler in Richtung Renault ausgetreckt. Falls McLaren aber wirklich zu Mercedes-Motoren zurückkehrt, könnte Alonso auch an Bord bleiben.


Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance; Getty Images

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