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Formel 1: Alonso zurück zu Ferrari?

— 11.05.2017

Vettel lässt Ferrari zappeln

Auftakt in die Silly Season der Formel 1: Vettel wird weiter mit Mercedes in Verbindung gebracht - wird sein Ferrari-Vorgänger dann etwa Nachfolger?

Immer wenn Ferrari-Superstar Sebastian Vettel (29) nicht lügen will, ohne zu viel zu verraten, weicht er auf seine Muttersprache hessisch aus. "Mit ihm nett", (hochdeutsch: mit ihm nicht) entgegnete lächelnd dem ABMS-Reporter. Der hatte ihm vorher erzählt, dass Mercedes-F1-Boss Niki Lauda den Gerüchten Nahrung gab, Vettel könnte nächstes Jahr zu Mercedes wechseln. Er (Vettel) hätte schon eine Art Vorvertrag mit den Stuttgartern, habe Lauda engen Freunden anvertraut.
Gerüchte kochen hoch: Vettel schon einig mit Mercedes?

Vettel und Alonso in der PK am Donnerstag in Spanien

Das jedenfalls behauptet ein italienischer Journalist mit viel Ferrari-Nähe in einer seiner Kolumnen. Ob das stimmt, ist schwer nachzuvollziehen, aber Fakt ist: Sebastian Vettel hat für 2018 noch keinen Vertrag. Fest steht auch: Mercedes hat nur mit Lewis Hamilton einen Kontrakt für 2018. Auf Valtteri Bottas haben die Stuttgarter eine Option, die - so erfuhr AUTO BILD MOTORSPORT ­ - sie so spät wie möglich ziehen wollen. Soll heißen: Der Finne muss erst noch beweisen, dass sein Sieg in Sotschi keine Eintagsfliege war, sondern er auch auf Dauer fähig ist, um die WM zu fahren.

Dazu kommt, wie ein Lauda-naher Insider erklärt: "Hamilton ist eine tickende Zeitbombe. Am Ende hört der einfach auf und Mercedes steht ohne Superstar da. Mercedes muss sich nach allen Fronten absichern."

Fest steht auch: Vettel kann nichts Besseres passieren als solche Gerüchte. So kann er Ferrari-Präsident Sergio Marchionne die Pistole auf die Brust setzen und seine Bedingungen stellen. Der Hesse, so weiß ABMS, war schon in jungen Jahren mit BMW ein knallharter Verhandler. Marchionne hatte Vettel 2016 kritisiert und ein Engagement über den Ablauf des 2017 endenden Vertrages sogar in Frage gestellt. Das hat der Deutsche ihm ganz sicher nicht vergessen.

Wo unterschreibt Fernando Alonso als nächstes?

Der Hesse hat ein Elefantengedächtnis. Und: Jetzt hat er als WM-Führender plötzlich die besseren Karten in der Hand. Und kostet das sichtlich aus. Auch in Barcelona legte er kein klares Bekenntnis ab, wenn es um seine Ferrari-Zukunft geht. Ausweichend sagte er: "Dieses Jahr ist entscheidend, darauf konzentriere ich mich. Das ist ja auch kein Geheimnis und nicht einfach so daher gesagt." Vettel-Insider Helmut Marko glaubt: "Sein Ziel war und ist es wie Michael Schumacher mit Ferrari Weltmeister zu werden. Das kann er dieses Jahr schaffen. Er wird bis zuletzt warten, wenn es um neue Verträge geht. Mit Recht, denn er sitzt im Moment am längeren Hebel."

Sollte Vettel zu Mercedes wechseln, stünde Ferrari derzeit offenbar nicht ganz ohne Alternative da. Formel-1-Insider halten in dem Fall mit einer Rückkehr von Fernando Alonso zu den Roten für möglich. Auch der Spanier selbst befeuert entsprechende Gerüchte. "Ich werde mir nach dem Sommer Gedanken machen", sagt er. "Die neue Formel 1 mit breiteren Reifen und Autos ist wieder ganz nach meinem Geschmack. Aber ich will endlich wieder siegen. Deshalb bin ich nach allen Seiten hin offen."

Das Dream-Team Vettel-Alonso ist dagegen eher unwahrscheinlich. Zwischen den Zeilen macht Vettel klar, dass das für ihn nicht wirklich eine Option ist. "Ich bin bereit gegen jeden zu fahren, der mein Teamkollege wird. Aber noch einmal: Ich bin happy, wie das Team aufgestellt ist und konzentriere mich auf dieses Jahr."

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Getty Images

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