Die besten Bilder aus Mexiko

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Formel 1: Alonsos Spitze gegen Vettel

— 30.10.2017

Hamilton hatte „keine Gegner“

AUTO BILD MOTORSPORT liefert die besten Bilder vom Mexiko GP: Fernando Alonso hat Auftrieb: Er liefert sich ein starkes Duell mit Lewis Hamilton.

Er war am Sonntag die letzte Hürde auf Lewis Hamiltons steinigem Weg zu Titel Nummer vier: Fernando Alonso machte es dem Briten bei seiner Aufholjagd in der Schlussphase des Mexiko GP nicht einfach und sich rundenlang extrem breit vorm Silberpfeil. Erst nach einem Mega-Duell über mehrere Kurven konnte Hamilton den Spanier für P9 niederringen. „Ich habe gegen ihn nichts anderes erwartet als einen harten Kampf. Fernando ist schon eine Hausnummer, er hat unglaubliches Geschick beim Racing“, so Hamilton. Für den Briten steht fest: „Fernando sollte definitiv mehr als zweimal Weltmeister sein.“

Alonso will Hamilton wieder regelmäßig herausfordern

Geht es nach Alonso, soll sich das am besten schon 2018 tatsächlich ändern. „Ich denke, er weiß, dass ich noch da bin“, sagt der Spanier mit Blick auf Hamilton und die Chance, dass sich ihre Duelle möglicherweise bald wieder häufen. „Er hat auch heute schon gesehen, wie stark der McLaren in den Kurven ist. Ich hoffe, wir können ihm nächstes Jahr das Leben schwer machen und dass McLaren-Renault die leichten Zeiten für Mercedes beenden kann.“ Alonso findet: „Dieses Jahr war es zu einfach für sie, sie haben beide Titel vorzeitig gewonnen. Lewis hatte keine Gegner. Letztes Jahr musste er bis zum Schluss gegen Nico (Rosberg; d. Red.) kämpfen, jedes Rennen.“

Aussagen, die auch ein klarer Seitenhieb gegen Ex-Rivale Sebastian Vettel und dessen 2017 im WM-Kampf geschlagenes Ferrari-Team sind. Der Deutsche, seines Zeichens Alonsos Nachfolger bei der Scuderia, hatte im Vorfeld des Mexiko GP erklärt, Ferrari Ende 2014 in „miserablem Zustand“ vorgefunden zu haben. Alonso indes hatte als Begründung für seinen Abschied stets betont, mit den Roten nicht immer nur Zweiter werden zu wollen...

Die besten Bilder vom Rennen und alle weiteren Impressionen aus Mexiko hier:

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Seuchen-Serie bei Toro Rosso:

"Gestern habe ich zu meinen Mechanikern noch gesagt: 'Es kann nur besser werden'", berichtet Pierre Gasly im Anschluss an das Qualifying in Mexiko - und muss kopfschüttelnd feststellen: Er lag daneben. Obwohl Toro Rosso nach den Problemen am Freitag diverse Motorteile wechselte und Gasly entsprechend von hinten starten muss, streikt der Antrieb des Franzosen am Samstag erneut. Im Abschlusstraining schafft er nur zwei Runden, im Qualifying muss er dann ganz aussetzen.

Dabei kann Gasly zusehen, dass er mit seinem Schicksal im Team nicht alleine ist. Denn auch Stallgefährte Brendon Hartley erwischt es, wie schon am Freitag, erneut mit einem Motordefekt. In Q2 muss der Neusseländer den rauchenden Boliden deshalb am Streckenrand abstellen und sich per Roller-Mitfahrgelegenheit zurück auf den Weg zur Box machen. Auch Hartley droht nun eine Strafversetzung, seinen eigentlich guten 13. Startplatz wird er wohl nicht behalten dürfen.

Die besten Bilder vom Qualifying und alle weiteren Impressionen aus Mexiko hier:

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Celis: Erst Halo, dann in der Mauer

Formel-1-Erfahrung sammeln vor hemischen Publikum: Für den 21-jährigen Alfonso Celis, seines Zeichens schon mehrfach als Testpilot für Force India im Einsatz, ging am Freitag ein Traum in Erfüllung. Ob die Freude darüber wohl schon verblasste, als Celis sah, dass er den bei Fahrern ungeliebten, aber ab 2018 in der Formel 1 eingeführten, Halo-Bügel testen musste?

Spätestens aber als Celis den "Leihwagen" von Stammpilot Esteban Ocon nach einem Dreher am Ausgang der Zielkurve mit dem Heck voran in der Mauer versenkte, dürfte die Laune beim Mexikaner im Keller gewesen sein...

Neben Celis waren im ersten Training auch noch Antonio Giovinazzi (Haas), Charles Leclerc (Sauber) und Sean Gelael (Toro Rosso) als Freitagsfahrer im Einsatz. Sie alle blieben im Gegensatz zu Celis aber schrottfrei.

Die besten Bilder vom Freitag auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez in der Galerie:

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Perez denkt an Erdbebenopfer

Einmal im Jahr ist er der große Star: Beim Heimspiel werden Sergio Perez am Wochenende wieder tausende Mexikaner frenetisch zujubeln. Doch der Auftritt vor eigenem Publikum ist dieses Jahr auch ein emotionaler für den Force-India-Piloten. Denn die verheerenden Erdbeben vor einem Monat sind noch lange nicht vergessen.

Sergio Perez tritt am Wochenende mit Spezialhelm an

"Es waren harte Monate für das Land und wirklich schrecklich, was passiert ist", so Perez, der damals selbst einen hohen Geldbetrag für die Opfer spendete. Am Wochenende macht nun eine besondere Lackierung seines Helms noch einmal auf das Geschehene aufmerksam. "Es ist toll, alle so vereint zu sehen. Die ganze Welt unterstützt das Land. Dieses Rennen wird also sehr speziell und ich hoffe, ich kann den Fans hier an der Strecke und daheim vorm Fernseher viel Freude bereiten. Sie verdienen das gerade besonders."

Zuversichtlich ist Perez auch mit Blick auf das Sportliche: "Ich glaube, diese Strecke sollte uns entgegenkommen. Wir haben ein paar Upgrades dabei und sollten stark sein. Ich freue mich jedenfalls!"

Die besten Bilder vom Donnerstag und alle weiteren Impressionen aus Mexiko in der Galerie:

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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