Die besten Bilder aus Mexiko

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Formel 1: Angst-Attacke in Mexiko

— 29.10.2016

Zwei Horror-Clowns für Rosberg

Lewis Hamilton braucht beim Mexiko GP Schützenhilfe: Können Red Bulls Maskenmänner Rosberg gefährlich werden - oder hilft eine Allianz über den Wolken?

Knallharte Ansage von Lewis Hamilton beim Betrachten der Zeiten am Freitag in Mexiko: „Ich hoffe Ferrari kann die gute Pace beibehalten. Es wäre toll, wenn sie da vorne mit uns mitmischen, genauso wie Red Bull.“ Hamilton drückt der Konkurrenz die Daumen! Dem Mercedes-Vorstand dürften diese Aussagen kaum gefallen. Doch klar ist auch: Im WM-Kampf ist sich jeder selbst der Nächste. Hamilton braucht dringend Schützenhilfe gegen Rosberg.

Zum Fürchten: Ricciardos Grusel-Look in Mexiko

Dem Deutschen reichen bereits zwei zweite Plätze und ein dritter zum Titel. Dann kann Hamilton siegen, so viel er will. Deshalb hofft der Brite, dass sich ein oder mehrere Autos am Sonntag zwischen ihn und seinen Teamkollegen schieben können. Allein: Im Training am Freitag sah vor allem Red Bull noch eher harmlos aus. „Diese Strecke ist nicht gerade ideal für uns“, klagte Max Verstappen und Daniel Ricciardo stellte fest: „Mit dem Set-Up ist es hier sehr kniffelig. Wir müssen uns wohl auf wenig Grip einstellen.“

Dabei waren Ricciardo und Verstappen mit großen Ambitionen nach Mexiko-Stadt gereist - und starteten am Donnerstag sogar die große Grusel-Attacke auf Mercedes! Am Halloween-Wochenende steht in Mexiko nämlich der traditionsreiche 'Dia de los Muertos' an - ein spätestens seit dem James-Bond-Film 'Spectre' vergangenes Jahr auch international bekannter Feiertag, an dem der Verstorbenen gedacht wird. Für Red Bull Grund genug, ihren Piloten die Horror-Masken ins Gesicht zu malen.

Gemeinsamer Flug: Die Red-Bull-Piloten und Rosberg

Doch muss Rosberg am Wochenende wirklich davor zittern, dass Ricciardo und Co. ins WM-Duell eingreifen? „Ich will Mercedes angreifen und werde deswegen jedenfalls nicht vorsichtiger sein als sonst“, betont der Australier. Ricciardo: „Die WM sollte ein Zusammenschnitt der 21 Rennen sein. Nur weil wir am Ende sind, heißt das nicht, dass irgendwer anders fahren muss!“ Rosberg muss also aufpassen. Bereits am Start in Austin geriet er mit Ricciardo in Kurve eins aneinander, steckte vorsichtshalber zurück.

Der Red-Bull-Pilot kündigt an: „Ich werde auch in Abu Dhabi (beim Finale; d. Red.) noch hart fahren“ - betont aber auch: „So wie immer: Hart, aber fair und mit Respekt.“ Interessant: Zeit, die Grenzen des Erlaubten zu definieren, hatten Ricciardo und Rosberg auf dem Weg nach Mexiko genug. Gemeinsam mit Max Verstappen und Haas-Pilot Romain Grosjean reiste das Quartett im Privatjet aus den USA an. Für Rosberg eine willkommene Gelegenheit, seine Konkurrenten nochmals zu ermahnen, vor allem beim Start am Sonntag nicht den Horror-Clown zu spielen.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance / Nico Rosberg

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