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Formel 1: Arrivabene weint nach Sieg

— 26.03.2017

Vettels Liebeserklärung an Ferrari

Freude pur bei Ferrari: Nach anderthalb Jahren führt Sebastian Vettel die Scuderia wieder zu einem Sieg. Oberboss Sergio Marchionne sendet Gratulation.

Nach dem Sensations-Sieg beim Auftakt durch Sebastian Vettel kam das dicke Lob vom obersten Boss. Ferrari-Präsident Sergio Marchionne veröffentlichte schon kurz nach dem Rennen eine Mitteilung, in der er seinen Mannen gratulierte:

Italien feiert: Ferrari gewinnt endlich wieder Rennen

„Die italienische Hymne wieder zu hören, war sehr bewegend und freut mich sehr für alle Tifosi. Wir haben anderthalb Jahre auf diesen Sieg gewartet, es war an der Zeit“, so Marchionne, der Vettel und sein Team über den grünen Klee lobte, aber auch gleich wieder forderte: „Nun ist es absolut essenziell, dass wir uns daran erinnern, dass das nicht das Ziel ist, sondern der erste Schritte auf einem langen Weg, auf dem wir uns jeden Tag verbessern wollen.“
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Wie groß der Druck auf Ferrari nach der verkorksten Saison 2016 wirklich war, zeigte Teamchef Maurizio Arrivabene, der nach Vettels Zieldurchfahrt am Kommandostand Freudentränen vergoss. Auch Vettel genoss die Siegesfeierlichkeiten ausgiebig. „Ich bin normal nicht so der Schampus-Fan, aber auf dem Podium schmeckt er immer gut“, strahlte der Heppenheimer und erklärte, das Resultat sei eine „große Erleichterung für alle.“



Rote Party: Vettel in den armen seiner Mechaniker

Vettel: „Für das Team ist es massiv. Wir haben einen steinigen Weg hinter uns, speziell letztes Jahr. Aber der war gut und wichtig. Wir mussten ihn nehmen, um zu lernen.“ Sein Erfolg sei eine „schöne Art, etwas zurückzugeben. Die Motivation im Team war sowieso immer hoch, die Stimmung gut. Aber es hilft natürlich, wenn man vom Podium winken kann“, freute sich Vettel. Ferrari scheint mit dem SF70-H ein toller Wurf gelungen zu sein. Im Rennen am Sonntag hatte die Scuderia die stärkste Pace. Nachdem Vettel den Führenden Lewis Hamilton beim Boxenstopp überholt hatte, konnte der Deutsche sich von seinem Mercedes-Verfolger absetzen. Zehn Sekunden betrug im Ziel der Vorsprung auf den Silberpfeil. „Das Auto ist fantastisch! Was dieses Team in den letzten sechs Monaten geschafft hat, war nicht leicht. Wir haben nicht nach links und rechts geschaut, sondern unseren Plan verfolgt und in Ruhe gearbeitet“, so Vettel.
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Ausgelassene Freude: Vettels Küsschen fürs Team

„Das ist der Schlüssel. Es gibt keine Abkürzung zum Erfolg. Man muss den Job machen“, weiß der Deutsche. Nach der Arbeit gibt es nun den verdienten Lohn. „Wir werden heute sicher eine schöne Nacht haben“, stimmte Vettel auf die Feierlichkeiten ein.

Auch Ferrari-Chefingenieur Jock Clear jubelte: „Es fühlt sich so gut an für alle bei Ferrari! In Rot zu siegen ist der ultimative Traum in der Formel 1. Es gibt so eine große Passion, das ist Ferrari, das ist Italien!“ Bei aller Freude warnte der Brite aber auch: „Welches Auto nun wirklich das schnellere war, kann man nach wie vor schwer sagen. Egal wer heute auf der Strecke vorne war, ob Lewis oder Seb, hat die Pace kontrolliert. Es ist dann schwer zu folgen oder gar zu überholen. Also steht die Antwort noch aus - aber heute erstmal der Sieg für uns zu Buche.“

Autoren: Frederik Hackbarth, Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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