Ricciardo

Formel 1: Auf Jones' Spuren

— 01.06.2016

Ricciardo testet Williams

Daniel Ricciardo hat in Le Castellet einen Williams-Ford aus der Saison 1979 ausprobiert. Damit fuhr Landsmann Alan Jones Rennen.

Das breite Grinsen auf seinem Gesicht ist ja das Markenzeichen von Daniel Ricciardo. Aber als der Australier nach seinen Testfahrten im Williams-Ford-Cosworth FW07 der Saison 1979 aus dem Wagen stieg, wurde es noch breiter: „Das war echt cool. Ich bin vor allem beeindruckt von den Bremsen. Hätte ich das Herunterschalten besser gekonnt, hätte ich noch später bremsen können."

Daniel Ricciardo lenkte sich mit einer Testfahrt von der Monaco-Niederlage ab

Herunterschalten – im Oldtimer-Formel 1 keine leichte Aufgabe. Schließlich musste sein Landsmann Alan Jones, der 1980 damit als bisher letzter Australier Weltmeister wurde, noch per Hand schalten. Da haben es die Formel-1-Piloten heute mit der Wippenschaltung, noch dazu ohne Zugkraftunterbrechung, schon wesentlich leichter.

Das Fahrzeug gehört inzwischen United Autosports, einem Rennteam von Marketing-Spezialist und Hobby-Rennfahrer Zak Brown. Er wird immer wieder als Nachfolger von Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone gehandelt und besitzt eine große Sammlung an früheren Rennfahrzeugen. Auch andere Rennfahrer, wie die Ex-F1-Stars Mika Häkkinen und David Coulthard, sowie NASCAR-Pilot Brian Vickers gingen in Le Castellet mit diversen historischen Fahrzeugen auf die Piste.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Getty Images, Twitter@United Autosports

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