Die besten Bilder aus Hockenheim

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Formel 1: Auftakt in Hockenheim

— 29.07.2016

Rosberg zweimal mit der Bestzeit

Starker Einstand von Nico Rosberg bei seinem Heimspiel: In Hockenheim war der Mercedes-Pilot am Freitag zweimal Schnellster vor Lewis Hamilton.

Vor nur spärlich besetzten Rängen hat Nico Rosberg zum Auftakt des Deutschland GP am Freitag ein klares Signal an WM-Rivale Lewis Hamilton gesetzt. Der Deutsche stimmte sich mit zwei Trainingsbestzeiten auf sein Heimrennen in Hockenheim ein, das er bereits bei der letzten Austragung vor zwei Jahren für sich entscheiden konnte. Hinter Rosberg musste sich Weltmeister Hamilton in beiden anderthalbstündigen Einheiten mit jeweils mehr als drei Zehntelsekunden Rückstand mit Rang zwei zufriedengeben.

Die Tribünen waren am Freitag noch ziemlich leer...

"Der Anfang war ganz gut, aber vor allem gegen Ende des Trainings habe ich mehr und mehr Probleme mit der Balance bekommen", sagte Hamilton, der die Favoritenrolle gleichzeitig an den Lokalmatador abtrat: "Man hat heute gesehen, dass sich Nico sehr wohl fühlt und sein Auto ruhig auf der Strecke lag. Es wird also ein enger Kampf." Rosberg war sich hingegen sicher, dass sein Rivale tiefstapelt. "Er hat heute bestimmt noch nicht alles gezeigt", grinste Rosberg, angesprochen auf Hamiltons Worte. "Morgen wird es wieder eng, wenn er dann anfängt zu pushen", meinte der Deutsche, der sich trotzdem freute: "Es war ein guter Tag und Start für mich heute."

Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel kam auf seiner Heimstrecke, die nur knapp 50 Kilometer entfernt von seinem Geburtsort Heppenheim liegt, in beiden Sessions auf Platz drei. "Auf eine Runde war es okay. Ich denke aber, wir müssen uns trotzdem noch ein bisschen steigern", sagte der Ferrari-Star. Nicht zufrieden war Vettel damit, dass sein Team ihn immer wieder im Verkehr auf die Strecke schickte, worüber er sich am Funk beschwerte. "Wir haben versucht eine freie Runde ohne Verkehr zu finden. Am Ende ist uns das auch gelungen", spielte er den Zwist später herunter.

Formel 1: Hockenheims F1-Historie in Bildern

Nach zuletzt zwei Rennen, in denen man sich noch hinter Red Bull als dritte Kraft einordnen musste, sah es zumindest am Freitag in Hockenheim so aus, als könne Vettel gegen die Bullen pünktlich zum Heimspiel zurückschlagen. "Wir wussten schon davor, dass Ferrari hier näher kommen würde, denn es ist eine bessere Strecke für sie", erklärte Red-Bull-Pilot Max Verstappen, der am Freitag hinter Vettel auf Platz vier fuhr. Der Holländer blickt aber weiter optimistisch ins Wochenende. "Wir sind zeitenmäßig nicht so weit hinter Mercedes und auch unsere Long-Runs waren ziemlich gut", verriet Verstappen.

Ferraris Vettel war im Training erster Mercedes-Jäger

Ob die Silberpfeile in Hockenheim aber wirklich Konkurrenz bekommen, oder so wie zuletzt in Ungarn den Sieg an der Spitze unter sich ausmachen, kann erst das Rennen am Sonntag zeigen. Im Duell um die Weltmeisterschaft ist die Saison 2016 längst zu einem Zweikampf der Mercedes-Stars geworden: Sechs Punkte liegt Titelverteidiger Hamilton nach seinem Triumph in Budapest vor Rosberg, der damit erstmals in diesem Jahr nicht die WM-Wertung anführt. Mit seinem Heimvorteil will der gebürtige Wiesbadener das am Sonntag wieder ändern. "Hier kommen natürlich die meisten Erinnerungen hoch, hier hab ich die meisten Siege feiern können, ich habe hier in allen Kategorien gewonnen", betonte Rosberg, der in Hockenheim seinen 20. Grand-Prix-Erfolg feiern könnte.

Wenig realistische Chancen auf einen Heimsieg haben indes Nico Hülkenberg und Pascal Wehrlein. Während sich Force-India-Fahrer Hülkenberg nach Rang 15 am Vormittag im zweiten Training immerhin auf den siebten Rang steigern konnte, belegte Manor-Rookie Wehrlein zum Einstand die Positionen 22 und 19. Noch schlechter verlief das Training allerdings für Jenson Button: Der McLaren-Routinier beendete es im Streckenkrankenhaus. Nachdem er und auch McLaren-Kollege Fernando Alonso beide Sessions zuvor in den Top-10 beendeten, suchte der Brite mit einem Problem an seinem Auge die Ärzte auf. Diese schickten ihn zur weiteren Untersuchung umgehend ins Mannheimer Krankenhaus. Wenig später gab Button Entwarnung und twitterte: "Fremdkörper gefunden & entfernt!"

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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