Die besten Bilder aus Spa

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Formel 1: Auftakt in Spa

— 26.08.2016

Red Bull vor Force India

Red Bull grüßt von der Spitze: Das Leistungsbild am ersten Tag nach der Sommerpause überraschte. Max Verstappen mit der Bestzeit am Freitag in Spa.

Das dürfte die Ticketverkäufe für's Wochenende noch einmal stark ankurbeln: Max Verstappen hat sich mit einer Bestzeit am Freitag auf seinen anstehenden Heim-Grand-Prix eingestimmt. Auf seiner Auslaufrunde winkte er den bereits am Freitag zahlreich erschienen Zuschauern zu – die Herzen der Fans fliegen dem Holländer in Spa ohnehin zu: Verstappen wurde nur 50 Kilometer entfernt von der Strecke in Hasselt geboren.
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Bestzeit am Freitag: Max Verstappen ist heiß auf Spa

Am Sonntag jagt der Red-Bull-Pilot nun seinen zweiten Karriere- und Saisonsieg nach Barcelona. Und die Vorziechen dafür stehen gar nicht so schlecht. Zum einen zeigte Red Bull am Freitag eine ganz starke Pace: Hinter Verstappen ordnete sich im Training am Nachmittag Stallkollege Daniel Ricciardo mit zweieinhalb Zehnteln Rückstand als Zweiter ein. Zum anderen hat man zumindest einen der zuletzt übermächtigen Mercedes am Sonntag definitiv hinter sich.

Lewis Hamilton tritt in Spa seine Motorenstrafe an und wird das Rennen entsprechend von hinten aufnehmen. Nach zwei Motorwechseln am Freitag hat der Brite bereits 30 Strafplätze gesammelt, am Samstag könnten noch weitere hinzukommen. Im Gegenzug verfügt Hamilton jetzt über sieben statt der eigentlich erlaubten fünf einsetzbaren Motoren.
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Lewis Hamilton muss in Belgien von ganz hinten los

Auch Teamkollege Nico Rosberg ist in Belgien mit einem neuen Motor unterwegs. Anders als Hamilton hat der Deutsche aber bisher erst drei Aggregate eingesetzt. Beide Fahrer setzen am Wochenende auf eine neue Ausbaustufe der Power Unit, für die Mercedes nach ABMS-Infos extra fünf Token investiert hat. Auf der Strecke war die Performance am Freitag aber noch nicht zu bestaunen. Zwar erzielte Rosberg vormittags die Bestzeit vor Hamilton, in der zweiten Session konzentrierte sich der Deutsche jedoch vornehmlich auf seine Rennvorbereitung. Mit einem Rückstand von einer Sekunde belegte er nur Rang sechs.
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Hamilton wurde im zweiten Training gar nur 13. – 1,7 Sekunden fehlten dem Briten bereits auf Verstappen. Der Kurs von Spa, mit seinen vielen schnellen Kurven, liegt Red Bull dank der guten Aerodynamik des Autos traditionell gut. Auch der Power-Nachteil der Bullen auf den langen Geraden scheint dank Renaults Motor-Update heuer so klein wie lange nicht mehr.

F1-Noten: Halbzeitbilanz 2016

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Einen überraschend starken Eindruck machte am ersten Tag in den Ardennen auch Force India. Nico Hülkenberg landete mit lediglich einer halben Sekunde Rückstand auf Rang drei hinter den Red Bulls. Teamkollege Sergio Perez beendete den Tag als Fünfter und unterstrich damit die starke Form der Inder, die sich nach der Sommerpause zum Ziel gesetzt haben, Williams Rang vier in der Team-WM abzujagen. Zwischen die beiden Force-India-Piloten schob am Freitag Sebastian Vettel im Ferrari auf Platz vier.

Sebastian Vettel hatte am Freitag noch viel zu grübeln

Auf die Spitze fehlte dem Deutschen allerdings fast eine Sekunde. „Für Spa ist es hier ungewöhnlich warm. Das soll auch morgen und am Sonntag so bleiben und bereitet uns Probleme mit den Reifen“, verriet Vettel. „Alle rutschen hier noch ziemlich rum. Und nur wenige hatten bisher einen sauberen Run“, erklärte der Deutsche mit Blick auf das seiner Meinung nach noch wenig aussagekräftige Klassement. Freude herrschte hingegen bei Pascal Wehrlein. Der Deutsche beendete den Freitag auf dem starken elften Platz, zehn Positionen vor seinem neuen Manor-Teamkollegen und Haryanto-Nachfolger Esteban Ocon.

Weniger gut lief der Start aus der vierwöchigen Sommerpause für McLaren. Motorenpartner Honda war mit einem neuen Aggregat angerückt, für das sie 7 Token ausgegeben hatten. Wegen eines Wasserlecks musste man bei Fernando Alonso die nagelneue Antriebseinheit aber schon wieder tauschen. Der Spanier hat damit seinen sechsten Antrieb in diesem Jahr im Einsatz und muss dafür 35 Plätze zurück in der Startaufstellung.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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