Fernando Alonso

Formel 1: Berichte über Vettel-Alonso-Tausch

— 18.09.2014

Alonso sauer über Wechselgerüchte

Trotz Ferrari-Krise: Fernando Alonso wechselt nicht zu Red Bull. Die Gerüchte über einen Cockpittausch mit Sebastian Vettel verärgern den Spanier.

Fernando Alonsos Stimmung war schon mal besser. Mit verdunkelter Sonnenbrille und dem Ansatz eines Vollbartes saß er hinter der Ferrari-Hospitality im Fahrerlager von Singapur und machte seinem Ärger Luft. "Manchmal ist es wirklich traurig, wenn solche Gerüchte in die Welt gesetzt werden - insbesondere dann, wenn sie auch noch aus Italien kommen." Hintergrund: Der Spanier meinte die Spekulationen über einen Cockpittausch mit Sebastian Vettel für 2015 (AUTO BILD MOTORSPORT berichtete). Solche und ähnliche Nachrichten über Wechselabsichten des Spaniers sorgen zuletzt immer wieder für Unruhe bei den Italienern. Alonso sauer: "So etwas hilft uns in der jetzigen Situation nicht wirklich."

Auch Red Bull dementiert

2013 standen Alonso (l.) & Vettel (r.) gemeinsam auf dem Singapur-Podest - 2014 fahren beide nicht um den Titel mit

AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr: Beim italienischen TV-Sender Rai hat sich der Ex-Champion sogar offen über die Kollegen von Sky Italia beklagt, die das Gerücht in die Welt gesetzt hatten. "Man versucht alles um eine gute Atmosphäre im Team zu schaffen", erklärt er, "wir spielen Fußball, gehen gemeinsam essen und so weiter. Und dann so etwas. Mir ist nicht klar, was der Nutzen dahinter sein soll." Zumal die Gerüchte in diesem Fall wirklich aus der Luft gegriffen sind. Bei Red Bull ist kein Platz für Alonso. Motorsportchef Helmut Marko zu ABMS: "Bei uns fährt er definitiv nicht."

Montezemolo-Aus sorgt für Unmut

Auch Vettel dementierte im Fahrerlager von Singapur erneut: "Es hat sich nichts verändert. Ich fühle mich wohl bei Red Bull und habe ihnen viel zu verdanken." Dass Alonso von Ferrari weg will, ist da schon wahrscheinlicher. Nach der Entlassung von Präsident Luca di Montezemolo befindet sich das Team im Umbruch. "Er war viele Jahre unser Anführer", trauert der Spanier dem Landgrafen hinterher, "und das war großartig. Wir haben jetzt innerhalb von wenigen Monaten unseren Teamchef, unseren Motorchef und unseren Präsidenten verloren. Ich hoffe einfach, dass das alles Änderungen zum Besseren sind." Wenn nicht, muss Alonso schnellstens weg. Und er weiß das.

Autoren: Ralf Bach, Bianca Garloff

Fotos: Getty Images

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