Galerie: Das Leben des Jules Bianchi

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Formel 1: Bianchi-Team Manor trauert

— 18.07.2015

Jules war für Großes bestimmt

Manor-Teamchef John Booth trauert um seinen ehemaligen Piloten Jules Bianchi: Der Franzose habe Fröhlichkeit in die Garage und das Team gebracht.

Die Nachricht vom Tod von Jules Bianchi hat die Motorsportwelt am Samstagmorgen schockiert. Viele Fans, Teamverantwortliche und Kollegen drücken ihr Mitgefühl und ihre Trauer aus. Vor allem im Manor-Formel-1-Team (ehemals Marussia) herrscht großer Schmerz. Der Franzose war 2013 und 2014 für das britische Team gefahren und hatte im vergangenen Jahr im Grand Prix von Monaco mit Rang neun das bisherige Highlight der Teamgeschichte setzen können. "Mit Worten kann man die tiefe Trauer in unserem Team gar nicht beschreiben", so Teamchef John Booth. "Er hat im Leben von uns allen eine bleibende Spur hinterlassen. Er wird immer Teil von allem sein, was wir bisher erreicht haben und was wir in Zukunft noch schaffen werden. Jules war ein strahlendes Talent. Er war dafür bestimmt, in unserem Sport etwas Großes zu erreichen - eben Erfolge, die er so sehr verdient gehabt hätte."

Trauert um seinen ehemaligen Schützling Jules Bianchi: Manor-Teamchef John Booth

"Er war zudem eine ganz besondere Persönlichkeit, die bei vielen Menschen weltweit bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Sie alle haben gemerkt, dass er nicht nur ein unglaublich motivierter Racer war, sondern gleichzeitig ein warmherziger, bescheidener und liebenswürdiger Mensch war, der Fröhlichkeit in unsere Garage und in unsere Leben gebracht hat", sagt Booth über den 25-jährigen Franzosen, der für die britische Mannschaft 2014 in Monaco erstmals Punkte holen konnte. "Wir sind unendlich dankbar, dass wir Jules die Gelegenheit eröffnen konnten, der Welt zeigen zu können, was er in einem Formel-1-Fahrzeug leisten kann. Wir wussten sofort, dass wir da einen ganz besonderen Fahrer an der Hand haben, schon seit seiner ersten Fahrt bei den Testfahrten vor der Saison 2013", schildert der Manor-Teamboss.
Jules Bianchi im Porträt: Er war auf dem Weg zu Ferrari

Jules Bianchi privat

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"Es war eine Ehre, ihn als unseren Rennfahrer, Kollegen und Freund sehen zu dürfen. Unser Gedanken und Gebete sind mit der wundervollen Bianchi-Familie, die in den zurückliegenden neun Monaten für Jules so stark geblieben sind. Jules brachte seiner Familie große Ehre", so Booth. "Abschließend möchte ich allen danken, die Jules seit seinem Unfall in Japan im vergangenen Oktober so stark unterstützt haben. Diese Haltung hat der Familie und dem Team gut getan. Wir vertrauen auf eure weitere Unterstützung, wenn wir in den kommenden Tagen und Monaten für Jules fahren werden."
Statement der Bianchi-Familie: Bis zum Schluss gekämpft

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