Die besten Bilder aus Abu Dhabi

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Formel 1: Bildgewaltiges F1-Finale

— 26.11.2017

Feuerwerk und Donuts zum Abschied

AUTO BILD MOTORSPORT liefert die besten Bilder aus Abu Dhabi: Die Silberpfeile und Felipe Massa drehen durch - der Brasilianer zum letzten Mal.

Für die einen ist es nur der Abschied von der Saison - für Felipe Massa wohl einer für immer von der großen F1-Bühne. Der kleine Brasiliener und die Mercedes-Doppelsieger Valtteri Bottas und Lewis Hamilton beenden den Abu Dhabi GP am Sonntag mit rauchenden Donuts für die Fans auf der Start-Ziel-Geraden!

Massa verabschiedet sich endgültig von der F1-Bühne

Ein Spektakel, das für bildgewaltige Impressionen beim Hochglanz-Finale der Formel 1 sorgt: Feuerwerk, Burnouts und jede Menge Emotionen! Besonders Massa lässt seinen Gefühlen nach dem nun endgültigen Abschied mal wieder freien Lauf: "Das Rennen hat mir noch einmal von Anfang bis Ende richtig Spaß gemacht", strahlt Massa, der seine Karriere mit einem Punkt für Platz zehn beendet.

"Für mich waren es tolle 16 Jahre in der Formel 1. Ich bin sehr glücklich, dass ich so lange dabei sein konnte, für so tolle Teams fahren konnte und gegen die besten Fahrer der Welt kämpfen durfte", sagt Massa. "Ich danke allen für die Unterstützung. Ich werde viele gute Dinge vermissen, denn die Formel 1 ist die beste Rennserie der Welt. Es war mir ein Vergnügen!"

In 116 Tagen geht es beim Saisonauftakt Ende März im australischen Melbourne weiter mit der Formel 1 - dann ohne Felipe Massa...

Die besten Bilder vom Rennen und dem Spektakel im Ziel hier in der Galerie:

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Genugtuung: Massa kickt Alonso raus

Das Grinsen unter dem grün-gelben Helm, den Felipe Massa für sein Abschiedsrennen in der Formel 1 an diesem Wochenende in speziellen Chromfarben hat lackieren lassen, dürfte beim Brasilianer am Ende von Q2 groß gewesen sein: In letzter Sekunde katapultierte sich der Williams-Routinier in die nächste Runde - und damit Fernando Alonso aus dem Top-10 Shootout. Ausgerechnet Alonso...

Immer ein explosives Duell: Alonso gegen Massa

Für Massa zum zweiten Mal binnen zwei Wochen Genugtuung gegen den Mann, in dessen Schatten er im zweiten Teil seiner Karriere bei Ferrari so oft stand. Unvergessen: Der Funkspruch "Felipe, Fernando is faster than you", mit dem Ferrari 2010 in Hockenheim den Sieger bestimmte. Massa überließ damals Teamkollege Alonso die Führung und gewann danach nie wieder einen Grand Prix.

Bereits beim letzten Rennen in Massas Heimat Brasilien kam es zum Duell auf der Strecke gegen Alonso und der Lokalmatador hielt seinen einstigen Rivalen nach einem tollen Kampf knapp hinter sich. In Abu Dhabi ließ der zukünftige F1-Rentner nun das nächste kleine persönliche Highlight folgen. "Ich weiß wirklich nicht, wie ich es in Q3 geschafft habe", strahlte Massa anschließend. Die Aussicht, noch einmal Alonso zu schlagen, setzte wohl ungeahnte Kräfte frei beim Weltmeister der Herzen von 2008.

Die besten Bilder vom Qualifying auf dem Yas Marina Circuit gibt es hier:

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McLaren-Veto: Heckflosse kommt weg

Hat McLaren die anderen Teams absichtlich in die Irre geführt oder war das Team von Fernando Alonso einfach nur schlauer als die Konkurrenz? Im Vorfeld des Abu Dhabi GP wurde bekannt: Die vor allem bei den Fans unbeliebte Heckfinne, auch Haifischflosse genannt, kommt für 2018 definitiv nicht mehr an die Autos.

McLarens Veto zur Heckflosse beschäftigt die Gegner

Das Zustandekommen dieser Entscheidung sorgt hinter den Kulissen der Formel 1 allerdings gerade für mächtig Unmut. Der Grund: Nachdem die FIA fürs Regelwerk 2018 ursprünglich die Verbannung der Flosse vorgesehen hatte, hatten sich die Teams zuletzt darauf geeinigt, das Teil doch zu behalten. Einerseits entsteht dadurch für die Aerodynamik mehr Stabiltät in Kurvenfahrten - außerdem konnten die Teams durch den Platz auf der Flosse die von der FIA geforderten Startnummern gut sichtbar anbringen.

McLaren hat die Pläne der Gegner nun aber über den Haufen geworfen und von seinem Vetorecht Gebrauch gemacht. Die Frist für eine Regeländerung war seitens der FIA bereits abgelaufen, weshalb es für den Beschluss Einigkeit bedarf. McLaren hat dem Verbleib der Haifischflosse einen Riegel vorgeschoben - und der Konkurrenz einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht.

Die Gegner vermuten nun, dass McLaren nie vorhatte, dem Verbleib zuzustimmen und bereits seit Monaten auf eine Lösung ohne Flosse hinentwickelt. Ein Taschenspielertrick, mit dem sich die Truppe aus Woking nun einen gravierenden Vorteil gegenüber den neun anderen Teams verschafft hat, die bis zuletzt bei ihren Designs mit der Heckfinne geplant hatten...

Die besten Bilder vom ersten Trainingstag in Abu Dhabi gibt es hier:

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Hülkenbergs Augen "noch nicht rausgepoppt"

So wie auf dem Bild unten sieht Nico Hülkenberg nur in den seltensten Fällen aus - denn die Formel 1 anno 2017 verlangt dem Emmericher zwar viel, aber eben nicht alles ab. "Ich glaube wir haben die menschlichen Grenzen noch nicht ausgetestet", sagt er über die schnellsten Autos in der F1-Geschichte. Hülkenberg findet: "Es geht noch ein bisschen mehr. Mir sind die Augen noch nicht rausgepoppt."

So sieht Hülkenberg nur in den seltensten Fällen aus...

Zwar spüren die Fahrer die Veränderung zum Vorjahr schon. "Vor allem auf schnellen Kursen mit schnellen Ecken wie in Silverstone oder Spa", sagt Hülkenberg. Aber die physische Belastung fühlt sich für den Deutschen trotzdem "normal" an. "Wir haben uns körperlich im Winter alle sehr gut vorbereitet. Wenn aber die Saison erstmal anfängt, kommt durch das regelmäßige Fahren schnell die Grundfitness rein. Und die ist dann eben einfach der neue Standard."

Eine guten Nebeneffekt hat das Ganze aber trotzdem: "Der Fahrspaß ist dieses Jahr definitiv höher. Man kann wieder mehr Rennfahrer sein und im Rennen am Limit fahren", so Hülkenberg. "Mir persönlich hat das in die Karten gespielt, weil es mehr meinem Fahrstil und Naturell entgegenkommt."

Die besten Bilder vom Aufgalopp der F1-Stars in der Wüste Abu Dhabis gibt es hier:

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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