Formel 1: BMW steigt aus

— 28.07.2009

Formel 1 ohne BMW

Außer Spesen nichts gewesen: So sieht die Formel-1-Bilanz der Marke BMW aus. Deshalb werden sich die Bayern schon zur kommenden Saison 2010 aus der Formel 1 verabschieden.



Jetzt ist es offiziell: BMW steigt aus der Formel 1 aus. Schon ab der kommenden Saison 2010 wird die weiß-blaue Marke in der Königsklasse des Rennsports nicht mehr am Start sein. Hintergrund sind die enttäuschenden Resultate von BMW in der Formel 1, die hohen finanziellen Aufwendungen und ein Strategiewechsel innerhalb des Unternehmens. Heute (29. Juli 2009) um 10.00 Uhr gaben BMW-Chef Dr. Norbert Reithofer, Entwicklungs-Chef Klaus Draeger und Rennleiter Mario Theissen in München dazu eine offizielle Erklärung ab.

Dr. Norbert Reithofer begründet die Entscheidung so: "Mit der Strategie 'Number 1' haben wir 2007 die Weichen für eine strategische Neuausrichtung der BMW Group gestellt. Jetzt setzen wir diese Strategie konsequent um." Weiter erklärt er: "Ich habe immer klar gesagt, dass ich auch vor harten Maßnahmen nicht halt mache, wenn sie dem langfristigen Erfolg der BMW Group dienen. Vor diesem Hintergrund entspricht unser Engagement in der Formel 1 nicht mehr unserer Haupt-Zielrichtung." Die gute Nachricht für alle Motorsport-Fans ist aber, dass Reithofer auch weiterhin zum Rennsport steht – wenn auch nicht mehr in der Formel 1: "Wir bleiben dem Motorsport weiterhin treu. Allerdings in Serien, die für uns einen direkteren Technologie-Transfer und weitere Synergien ermöglichen und zudem unsere Markenwerte stärken." autobild.de berichtet in Kürze über alle Details.

BMW war erst 2000 als Motorenlieferant von Williams in die Formel 1 zurückgekehrt und hatte 2005 das Team des Schweizers Peter Sauber übernommen. Ab 2006 war man dann das Team BMW-Sauber in der "Königsklasse" des Motorsports unterwegs und hatte im vorigen Jahr durch den Polen Robert Kubica in Kanada den ersten Sieg eingefahren. Seit 2005 fährt Nick Heidfeld für das Team. In dieser Saison kämpft das Team BMW-Sauber mit technischen Problemen und fährt den eigenen Zielen hinterher. Geplant war der Angriff auf den Titel – aktuell belegen die Blau-Weißen aber lediglich den drittletzten Platz der WM-Wertung.

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