Formel-1-Boss Ecclestone fordert:

Formel-1-Boss Ecclestone fordert:

— 17.02.2003

"Vermögenssteuer" für Schumi und Co

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone will Ferrari und andere reiche Formel-1-Teams künftig mit einer Art "Vermögenssteuer" zur Kasse bitten.

Nach Bernie Ecclestones Vorstellungen sollen die "großen" Teams wie Ferrari, McLaren-Mercedes oder BMW-Williams in Zukunft durch eine Umlage die Hinterbänkler wie Minardi oder Jordan unterstützen. "Wenn wir den technischen Standard halten wollen, dann müssen wir den kleineren Teams auch helfen, am Leben zu bleiben", erklärte der Formel-1-Boss der französischen Sonntagszeitung "Le Journal".

Der 71-jährige Engländer will mit seinem Vorschlag vor allem eine gleichmäßige Verteilung der TV-Gelder erreichen. Ecclestone: "Die, die am häufigsten gewinnen, machen das meiste Geld und haben die größte Fernsehpräsenz. Also sollen diese Mannschaften auch die Steuer zahlen." Zum Vergleich: Während Ferrari mit einem Etat von geschätzten 275 Millionen Euro planen kann, muss Minardi mit 35 Millionen Euro über die Runden kommen.

Anlass für Ecclestones Vorstoß ist der Rückzug der finanziell überforderten Teams. Nach dem Rennstall des viermaligen Weltmeisters Alain Prost kam vor dieser Saison auch das Aus für Arrows, früherer Arbeitgeber des Mönchengladbachers Heinz-Harald Frentzen. Damit sind beim Saisonauftakt am 9. März in Melbourne nur noch 20 Autos von zehn Teams am Start.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.