Grid Girls bei der Formel 1 2017

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Formel 1: Bottas bester Qualifyer

— 27.12.2017

Vettel im Durchschnitt besser als Hamilton

Obwohl Lewis Hamilton 2017 fast drei Mal so oft auf der Poleposition stand wie Sebastian Vettel, kommt der Deutsche im Schnitt auf einen besseren Startplatz.

Eigentlich ist die Bilanz eindeutig: Lewis Hamilton stand 2017 elf Mal auf Pole, WM-Rivale Sebastian Vettel nur vier Mal. Und doch kommt Hamilton nur auf eine durchschnittliche Startposition von 3,4, Vettel aber auf 3,3! Der beste Qualifyer 2017 war aber ein anderer: Valtteri Bottas (3,0). Bottas und Landsmann Kimi Rikknen sind auch die einzigen beiden Fahrer, die in allen 20 Rennen das dritte Qualisegment erreichten.

Hamilton patzte im Quali zu oft

Bei diesen Zahlen sind die Rckversetzungen in der Startaufstellung aufgrund von Strafen, Motoren- oder Getriebewechsel noch gar nicht bercksichtigt. Die Zahlen spiegeln allein das Qualifikationsergebnis wieder. Es zeigt, dass Hamilton oft zwar schneller war als Bottas und Vettel, aber eben auch inkonstanter. Nach seinem Quali-Crash in Brasilien war er nur auf Rang 20 zu finden, in Monaco schied er schon in Q2 als 14. aus. Solche Patzer schlagen in den Zahlen deutlich zu Buche.

Bezieht man auch die Strafversetzungen ein, so wrde Vettel sogar die beste durchschnittliche Startposition haben: Der Heppenheimer kommt dann im Schnitt auf Platz 3,15, gefolgt von Bottas (3,35) und Lewis Hamilton (3,6).

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Im Teamkollegen-Vergleich lieferte Nico Hlkenberg die beste Qualifying-Performance ab: 18 Mal schlug er seine Teamkollegen (Jolyon Palmer, Carlos Sainz), nur zwei Mal zog er den Krzeren. Im Schnitt war er im Quali sogar um 0,703 Sekunden schneller! Auch Felipe Massa war klar schneller als Lance Stroll durchschnittlich um 0,702 Sekunden!

Das durchschnittliche Quali-Ergebnis 2017
1. Valtteri Bottas (3,0)
2. Sebastian Vettel (3,3)
3. Lewis Hamilton (3,4)
4. Kimi Rikknen (3,8)
5. Max Verstappen (5,4)
6. Daniel Ricciardo (6,0)
7. Jenson Button (9,0)
8. Sergio Prez (9,3)
9. Nico Hlkenberg (9,6)
10. Esteban Ocon (10,2)
11. Felipe Massa (10,7)
12. Carlos Sainz (11,4)
13. Fernando Alonso (11,5)
14. Daniil Kvyat (12,7)
15. Stoffel Vandoorne (13,5)
16. Romain Grosjean (13,9)
17. Jolyon Palmer (14,7)
18. Lance Stroll (14,9)
19. Kevin Magnussen (15,4)
20. Antonio Giovinazzi (15,5)
21. Brendon Hartley (17,0)
22. Pierre Gasly (17,2)
23. Pascal Wehrlein (17,9)
24. Marcus Ericsson (18,2)
25. Paul di Resta (19,0)

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture-Alliance

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