Jenson Button: Seine Formel-1-Flitzer

Formel 1: Button testet Rallycross

— 20.01.2017

Wie der Vater, so der Jenson

Jenson Button hat in Sebring (Florida) den Honda Civic Coupé getestet und sieht sich in Zukunft im Rallycross-Cockpit. Zudem plant er dieses Jahr einen Start beim 1.000 Stunden-Rennen von Suzuka in der Super-GT-Serie.

Letztes Jahr endete die 17-Jahre lange Formel-1-Karriere von Jenson Button. Auch nach der Formel 1 kann der Brite nicht ohne Motorsport. Am Mittwoch testete der Brite für das schwedische Rallycross-Team Olsberg MSE in Sebring (Florida) den 600 PS starken Rallycross-Flitzer Honda Civic Coupé. Fährt Formel-1-Weltmeister Jenson Button in Zukunft Rallycross? 

John Button fuhr früher im VW Rallycross (Bild 1976)

Schon Vater John Button konnte seinen Sohnemann in den 80er-Jahren für Rallycross begeistern. „Ich bin mit Rallycross groß geworden – weil ich meinem Dad Mitte der 80er-Jahre beim Fahren zuschaute. Ich habe den Sound seines Autos geliebt. Ohne meinen Vater und den Rallycross-Sport wäre ich nie Formel-1-Weltmeister geworden, denn dort habe ich mir den Motorsportbazillus eingefangen“, erinnert sich der Formel-1-Weltmeister von 2009.
Jenson Button - Porträt zum 300. GP des F1-Champions: HIER

John Button schaffte es in der Britischen Rallycross Meisterschaft 1976 in einem VW Golf auf den zweiten Rang. Auch in der TEAC Lydden Championship wurde er Vizemeister. Während Papa John nur in britischen Serien antrat, stehen für Button Starts in der Global Rallycross Championship in den USA im Vordergrund. Allerdings will er in diesem Jahr noch keine ganze Saison bestreiten.

Button erklärt: „Im nächsten Jahr noch nicht aber in der Zukunft definitiv! Ich denke, der Sport wächst beachtlich, erst recht nachdem sich Audi aus der Langstrecken-WM und Volkswagen aus der Rallye-WM zurückgezogen haben. Auch wenn ihr Hauptaugenmerk nicht auf Rallycross liegt, werden die Programme der beiden davon profitieren."

Neben dem Rallycross-Projekt plant Button 2017 ein Start beim 1.000 Kilometer-Rennklassiker von Suzuka in der Super GT für Honda. „Es wäre toll, wenn das klappt, aber die Logistik ist sehr aufwendig", schildert der 37-Jährige.

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Hersteller; picture-alliance

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