Formel-1-Chef vor Einstieg in US-Cart-Serie

Formel-1-Chef vor Einstieg in US-Cart-Serie

— 23.10.2002

Wird Ecclestone noch mächtiger?

Die US-Cart-Serie plant den Verkauf von 51 Prozent ihrer Anteile an Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Bernie Ecclestone ist immer auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Jetzt plant der Brite offenbar in die US-Cart-Serie einzusteigen. Die kanadische Tageszeitung Toronto Sun schreibt von einem möglichen Anteilserwerb von 51 Prozent. Durch die Übernahme könnte Ecclestone die Serie unter Kontrolle seiner auf Europa fokussierten Formel-1-WM bringen und in Nordamerika einen neuen Werbemarkt erschließen.

Wie Ecclestone und Chris Pook, der Präsident der Championship Auto Racing Teams (CART), erklärten, trafen sich beide bereits zu Gesprächen. Details wurden jedoch bislang nicht bekannt. Ein Verkauf der Anteile kann nicht ohne Zustimmung des Cart-Vorstands erfolgen, da nach dem derzeit geltendenen Gesetz in der US-Serie kein Aktionär mehr als zehn Prozent der Anteile besitzen darf.

Die Cart-Serie hat in den vergangenen Jahren durch den Verlust von Sponsoren verstärkt mit finanziellen Problemen zu kämpfen. In der nächsten Saison verliert die Serie zudem einige Motorenhersteller und Teams an die konkurrierende Indy Racing League (IRL).

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