Formel-1-Cockpits

Heidfeld bleibt bei BMW

Nick Heidfeld verlängert bis 2009 bei seinem Formel-1-Arbeitgeber, meldet BILD. Das bedeutet: Deutschlands Super-Talent Sebastian Vettel bekommt auch im nächsten Jahr keinen festen Platz bei BMW. Um im Rennen zu bleiben, soll er bei der Toro Rosso Erfahrung sammeln.
Der Vollgas-Konzern aus Bayern verlängert in den nächsten zwei Wochen mit Nr.1-Pilot Nick Heidfeld (30), der sich auch Sonntag (1.7. 2007) in Magny-Cours wieder die Bestnote verdiente. BILD erfuhr: Der Vertrag ist so gut wie fertig, er wird über zwei Jahre (bis Dezember 2009) laufen. Heidfeld, der als Barrichello-Ersatz bei Honda ganz oben auf der Wunschliste gestanden hatte, wirkte zuletzt schon gelöst und happy: "Ich fühle mich bei BMW super wohl. Hier gibt es große Ziele, da will man gerne dabei sein."

Vettel leihweise zu Toro Rosso

Ausgerechnet "Bubi-Schumi" Sebastian Vettel, der als Ersatz von Robert Kubica (PL) in Indianapolis als jüngster WM-Punktesammler in die Formel-1-Geschichte gerast war, guckt jetzt in die BMW-Röhre! Für ihn ist neben Kubica (22) und eben Heidfeld kein Platz mehr beim Aufsteiger-Team Nr. 1. Turbo-Vettel in Magny-Cours, wo er als Ersatzfahrer wieder zugucken musste: "Es ist hart, nicht selbst Gas geben zu können. Das Gefühl ist für jeden Rennfahrer die absolute Höchststrafe – aber so ist nun mal mein Vertrag." BMW-Motorsportchef Dr. Mario Theissen, selbst ein großer Vettel-Fan, plant für den Deutschen zwei "Lernjahre" bei Red-Bull-Team Toro Rosso. Fährt Vettel da seine Kollegen in Grund und Boden, könnte er 2010 im Alter von Super-Neuling Lewis Hamilton (22) bei BMW für Furore sorgen. Theissen zu BILD: "Sebastians Nachteil zu Heidfeld und Kubica ist ganz klar die fehlende Rennerfahrung." In zwei Jahren nicht mehr.

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