Formel-1-Comeback

Formel-1-Comeback

— 28.09.2009

Ferrari will Massa noch schonen

Nach seinem Unfall in Ungarn will Felipe Massa schon in Abu Dhabi sein F1-Comeback feiern, doch Ferrari blockt. Alonso wird als neuer Teamkollege des Brasilianers für 2010 gehandelt. Räikkönen soll zu McLaren.

Felipe Massa will in Abu Dhabi sein Formel-1-Comeback feiern. Das erfuhr autobildmotorsport.de aus dem Umfeld des Brasilianers. Derzeit arbeitet der Ferrari-Pilot in Südamerika an seiner Fitness. Trainingspartner und Brawn-Pilot Rubens Barrichello berichtet, Massa sei dabei schon wieder der Alte. Noch in dieser Woche will der 28-Jährige erstmals wieder Kart fahren. In den nächsten zwei bis drei Wochen erwartet Ferrari ihn im F1-Simulator in Italien. Doch mit einem F1-Comeback in diesem Jahr zögern die Roten aus Maranello noch. Offiziell schloss Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali (44) Massas Rückkehr in Abu Dhabi zwar nicht aus. Zu autobildmotorsport.de sagte er aber: "Ich weiß, dass Felipe unbedingt fahren möchte. Doch wir sollten nichts überstürzen. Das Auto wird bis Saisonende nicht weiterentwickelt. Und mental könnte es für ihn problematischer sein, nicht sofort wieder an der Spitze zu fahren als gar nicht zu starten. Deshalb werden wir das Comeback in diesem Jahr nicht pushen."

Räikkönen 2010 bei McLaren, Brawn-GP oder Toyota

Wechselgerüchte: Räikkönen soll zurück zu McLaren. Bereits von 2002 bis 2006 fuhr der Finne für das Mercedes-Werksteam.

Auch eine frühzeitige Rückkehr als Test für die kommende Saison halt Domenicali nicht für notwendig. "Von den medizinischen Untersuchungen wissen wir mit hundertprozentiger Sicherheit, dass Felipe vollständig genesen und fit sein wird fürs Cockpit. Deshalb brauchen wir keine Probefahrt in Abu Dhabi." Alles deutet darauf hin, dass Ferrari schon am kommenden Wochenende beim GP Japan seine Fahrerpaarung für 2010 bekannt gibt. "Unmöglich ist das nicht", sagt Domenicali. Dass diese aus Fernando Alonso (Dreijahresvertrag plus Option auf zwei weitere Jahre) und Felipe Massa besteht, wird von der Teamleitung nicht einmal mehr dementiert. Räikkönen, der ebenfalls einen gültigen Ferrari-Vertrag für 2010 besitzt, könnte von Santander zu McLaren-Mercedes transferiert werden. Die spanische Bank sponsert beide Teams und ist an einem reibungslosen Ferrari-Abgang von Räikkönen interessiert. Der Finne ist aber auch bei Brawn und Toyota im Gespräch. Die Jahresgage von 25 Millionen Euro würde sich Ferrari mit Räikkönens neuem Team teilen.

Autor: Bianca Garloff

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